"Wer weiter denkt, kauft näher ein"

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Nicht nur Anschauen, auch Anfassen war angesagt auf dem Markt. Und so durften sich etwa auch Beni Lahner (links) und Konrad Kecht junior als Zimmerer versuchen.

Chieming - Vom Obst bis zum Honig, vom Fisch bis zum Brot war alles zu haben: Wieder reichhaltig war das Angebot auf dem Regionalmarkt in Chieming, der heuer zum fünften Mal Besucher aus nah und fern anlockte.

Um die Aufgaben eines Schirmherrn gewissenhaft zu erfüllen, hatte Pfarrer Matthias Häusl für den Regionalmarkt seinen Urlaub unterbrochen. "Es ist eine Ehre für mich, dieses Amt wahrzunehmen", sagte er. Gemeinsam mit Zweitem Bürgermeister Georg Hunglinger eröffnete er den Markt. Züchter Konrad Schollerer aus Stöttham und seine Sportfreunde ließen 240 Tauben aufsteigen.

Gabi Fux, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, der auch heuer wieder als Veranstalter das Heft in die Hand nahm, lobte alle Helfer. Das Motto für den Markt in diesem Jahr laute: "Wer weiter denkt, kauft näher ein."

Hauptorganisatorin Sonja Kirchmaier stellte die Angebote vor. Zweiter Bürgermeister Hunglinger lobte das große Engagement der Veranstalter. Mehrmals waren der Gitarrenspielkreis und die Flötenspielgruppe unter der Leitung von Liese und Klaus Danner zu hören.

Im Verlauf des Weißwurstfrühstücks unterhielt das Akkordeonorchester "Akkord-Chaoten" der Musikschule Traunwalchen mit Dirigent Hans Zunhammer die Besucher.

Auf dem Markt stark vertreten war das Handwerk mit Zimmerern, Waldbauern und Heizungsbaumeistern. Auch kunstvoll angefertigte Waren wie Bilder, Töpferwaren, Puppen und Teddybären waren im Angebot. Zugegen waren weiter der Landschafts- und Klimaschutz sowie Chieminger Vereine, die vor allem ihre Jugendarbeit präsentierten. Viel Anerkennung erntete dabei die Vorstandschaft des TSV Chieming, der seine über 20 Abteilungen vorstellte. Stark frequentiert war der Stand von Grafikerin Christa Tauser, die jungen Menschen die zeichnerischen Grundkenntnisse vermittelte.

Die Besucher konnten sich ausgiebig an Ständen informieren. Der örtliche Gartenbauverein stellte die Verwertung von Obst dar, das Ökomodell Achental präsentierte Wissenswertes über den dortigen Biomassehof und gab Einblick in die Bioenergie-Region Achental. Anwesend war auch der Abwasser- und Umweltverband Chiemsee (AZV), ein weiterer Stand informierte über die klimabewusste Ernährung. Und die Verbraucherzentrale Bayern erörterte den Klimaschutz und dessen Nachhaltigkeit. Die Besucher wurden ferner über die Aufgaben der Feuerwehr unterrichtet, der VdK informierte über soziale Einrichtung, die Lebenshilfe Traunstein präsentierte selbst angefertigte Produkte überwiegend aus Holz.

gi/Chiemgau-Zeitung

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