Wie bei den Griechen

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Mit gesundem sportlichen Ehrgeiz traten die Fünftklassler zum Sprint an.

Prien - "Die Olympiade ist eröffnet", rief Sportlehrerin Barbara Dawid feierlich ins Rund der Kinder. In der Mitte des Kreises brannten olympische Fackeln.

Die zwei fünften Klassen der Freien Waldorfschule Chiemgau trugen zum Abschluss ihrer Epoche in griechischer Geschichte feierliche Wettkämpfe ganz im klassischen Stil auf dem Sportplatz in der Marktgemeinde Prien miteinander aus.

Mit Fackeln ins Stadion eingelaufen

Viele Eltern waren zum Zuschauen und Helfen gekommen. Auch ein festlich geschmücktes Buffet durfte nicht fehlen.

Die Sport- und Klassenlehrer hatten für den professionellen Rahmen gesorgt und ihre Schützlinge in fünf Gruppen eingeteilt. Nach den griechischen Stadtstaaten benannt, liefen die Kinder ins Stadion ein, begleitet von ihren Fackelträgern und Fanfarenklängen.

Mit Rezitationen und einem griechischen Tanz stimmten sie sich auf ihre Olympiade ein. Wochenlang hatten sie in zusätzlichem Nachmittagsunterricht trainiert.

Das Miteinander stand im Vordergrund bei diesen Wettkämpfen, die einst ein Dankesritual für die Götter darstellten. Die Jugendlichen traten in den klassischen Disziplinen Weitsprung, Sprint, Diskuswerfen, Ringen und Speerwerfen an. Die Eltern waren beeindruckt und begeistert von dem Engagement, aber auch von der Fairness und der Disziplin der Kinder.

Zum krönenden Abschluss gab es für jeden Teilnehmer einen Lorbeerkranz.

Chiemgau-Zeitung/pp

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