Kommt bald der Ausbau?

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Die Kurve an der Kirche von St. Salvator ist die engste Stelle auf der Staatsstraße zwischen Prien und Frasdorf.

Rimsting - Das "Nadelöhr" St. Salvator auf der Staatsstraße Prien-Frasdorf wird vielleicht doch bald entschärft. Der Innenminister hat angekündigt, dass noch heuer mit der Planung begonnen werden soll.

Für einen Ausbau der Staatsstraße 2093 im Bereich von St. Salvator besteht jetzt etwas mehr Hoffnung. Innenminister Joachim Herrmann hat der Gemeinde mitgeteilt, dass das staatliche Bauamt Rosenheim noch in diesem Jahr mit der Planung für einen "bestandsorientierten" Ausbau beginnen werde.

Herrmann reagierte auf einen Brief der Gemeinde an Ministerpräsident Horst Seehofer und andere zuständige Stellen. Die Kommune hatte damit wiederum auf Aussagen bei einem Ortstermin mit dem Straßenbauamt reagiert (wir berichteten). Damals hatte es geheißen, dass es erst 2010 oder 2011 möglich sein werde, zumindest den Zustand der Straße zu verbessern. Sie ist in weiten Teilen von tiefen Schlaglöchern übersät. In der Kurve um das Gotteshaus in St. Salvator ist es äußerst eng, nicht selten müssen Fahrzeuge rangieren, wenn große Lkw die Kirche umkurven wollen.

Die Staatsstraße ist in einem sehr schlechten Zustand.

Das Schreiben des Innenministers wurde in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend verlesen. Bei der Planung für St. Salvator solle versucht werden, die Engstelle etwas aufzuweiten und die Straßenführung übersichtlicher zu gestalten. Eine Verlegung der Staatsstraße scheide wohl aus topografischen Gründen aus, so Herrmann. Der Minister sicherte der Gemeinde zu, dass die Planungen in jedem Fall mit ihr abgestimmt werden.

Herrmann ging in dem Schreiben auch auf die überlegungen von Rimsting zusammen mit den Nachbargemeinden Halfing, Bad Endorf und Prien ein, eine großräumige Verlegung der Staatsstraße 2092 untersuchen zu lassen. Diese, unter dem Schlagwort "HERP" zusammengefassten Umgehungsstraßen, seien im Ausbauplan der Staatsstraßen bisher nicht enthalten. Bis 2011 solle einen Fortschreibung dieses Plans vorliegen. Im deren Rahmen sollen die Einzelprojekte von "HERP" "gesamtwirtschaftlich bewertet und dann in die entsprechende Dinglichkeit eingeordnet" werden. Das Ergebnis müsse abgewartet werden, erklärte Herrmann.

Zum geplanten Ausbau der Staatsstraße von Frasdorf nach Prien sagte Hermann, dass in diesem Jahr für den Abschnitt von der Autobahn A8 bis Wildenwart die Unterlagen für die haushaltsrechtliche Genehmigung, der so genannte Vorentwurf, erarbeitet werden soll. Wann mit dem Bau begonnen werden könne, hänge unter anderem davon ab, ob der erforderliche Grund "freihändig" erworben werden könne.

Für den Ortsteil Prutdorf beabsichtige der Markt Prien, eine Ortsumgehung in kommunaler Sonderbaulast zu verwirklichen, ergänzte der Innenminister.

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