Gauheimatabend als Höhepunkt

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Wildenwart - Einer der Höhepunkte des 77. Gautrachtenfestes war der große Gauheimatabend am Samstag. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Was ein kleines Dorf Großes leisten kann, das hat der Trachtenverein „Die lustigen Wildenwarter“ mit der Übernahme, Vorbereitung und Durchführung des 77. Gautrachtenfestes vom Chiemgau-Alpenverband besonders beim Festheimatabend im großen Festzelt gezeigt. Zum fünften Mal in ihrer Vereinsgeschichte waren die Wildenwarter Gastgeber für das Chiemgauer Trachtenfest.

Fast ganz voll war das große Festzelt, als Festleiter Christian Stoib die vielen Trachtlerinnen und Trachtler, Ehrengäste und Mitwirkenden begrüßen konnte. Zu Letzteren gehörten die in bewährter und starker Besetzung aufspielenden Wildenwarter Blasmusikanten unter der Leitung von Wolfgang Kink, aus deren Reihen auch eine Weisenbläsergruppe zu hören war. In großer Anzahl zeigten sich die Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen, deren Auftrittshöhepunkt der Sterntanz mit 24 Dirndl und Buam war. Eindrucksvoll waren auch die Gesangsdarbietungen der Huber-Dirndl und die Musikweisen der Rosenwink-Familie. Als programm-bereicherndes Geschenk ließen sich vom Patenverein „Edelweiß“ Niederaschau die Goaßlschnalzer lautstark hören.

Gauheimatabend in Wildenwart

Ansager und Musikwart Anderl Hilger vom Chiemgau-Alpenverband würdigte in seinen Erläuterungen die Wildenwarter Geschichte, aber auch deren Fähigkeit, dass sie sich in Zeiten vielfältiger Veränderungen weiterhin mit den Wurzeln und Grundgedanken der Heimatpflege auseinandersetzen. Zweiter Gauvorstand Georg Westner hieß in seinem Grußwort viele Ehrengäste auch aus den benachbarten Gauverbänden Gauverband I und Bayerischer Inngau sowie aus dem Patengau Altbayerischer-Schwäbischer Gauverband willkommen. Wie gut es um den Chiemgau-Alpenverband bestellt ist, zeigte sich ganz eindrucksvoll bei den viel beklatschten Tänzen und Plattlern der Gaujugendgruppe und der Gaugruppe.

Quelle: rosenheim24.de

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