Schloss Winkl: Wohnanlage geplant

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Schloss Winkl (unser Foto) und das im Rohbau stehende Appartementhaus stehen vor einer besseren Zukunft: Ein Investor will aus ihnen eine Wohnanlage machen.

Grabenstätt - Was geschieht in der Gemeinde Grabenstätt mit dem heruntergekommenen, unter Denkmalschutz stehenden Schloss Winkl und dem daneben liegenden, nicht fertig gebauten Appartementhaus?

Nach langem Stillstand kommt nun offensichtlich wieder Bewegung in diese Diskussion: Ein Investor aus Mühldorf will eine Wohnanlage errichten.

Pläne, die in diese Richtung gehen, hegt, wie Bürgermeister Georg Schützinger in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates bekannt gab, die "L+S Wohnbau GmbH". Und der Investor findet im Rathaus offene Ohren: Der Gemeinderat beschloss, den Bebauungsplan zu ändern.

Mit dem Investor aus Mühldorf, der jetzt in Grabenstätt neu auftrittt, scheint sich eine Lösung für Schloss Winkl abzuzeichnen. Vormals war ein "Residentenhotel", ein Tagungshotel, geplant. Dieses Vorhaben platzte im Frühjahr 2008.

Die Firma aus Mühldorf plant eine Wohnanlage. Die bestehenden Gebäude, also das Schloss und das im Rohbau stehende Appartementhaus, bezieht er mit ein. Wie viele Wohnungen letztlich insgesamt entstehen, bleibt allerdings noch offen. Neu bauen will der Investor zwei Häuser: ein größeres mit sechs Wohnungen und ein kleineres in Mischnutzung beispielsweise mit einem Cafè oder ähnlichem.

Das Residentenhotel konnte seinerzeit nicht gebaut werden. Doch der bestehende Bebauungsplan sieht noch immer die Nutzung als Sondergebiet für das Beherbergungsgewerbe sowie eine Gaststättennutzung vor. Für das neue Konzept ist eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Der Einleitung des Verfahrens stimmten die Räte zu, allerdings unter der Voraussetzung, den Plan um die Zufahrt zur Pizzeria zu erweitern. Damit soll die Zufahrt auf Dauer gewährleistet sein. Das Änderungsverfahren geht zu Lasten der Antragsteller.

kem/Chiemgau-Zeitung

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