Die letzte Kandidaten-Runde

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Volltreffer: FC Bayern München gegen Fc Chelsea, so heißen die Finalgegner am 19. Mai. Elf „Champions des Alltags“ sind mit dabei. Im Hintergrund der Ford Fiesta, der unter allen Abstimmenden verlost wird.

Rosenheim/Mühldorf - Nun steht es fest, das Traumfinale der Fußball-Champions-League: Der FC Bayern München spielt im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea. Und einer unserer Champions darf dabei sein!

Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea steht vor der Tür und auch die „Champions des Alltags“, die Aktion der OVB-Heimatzeitungen, geht mit der elften Folge in die letzte Runde. Schließlich sind die elf „Champions“ mit den meisten Leserstimmen dabei am 19. Mai in der Allianz Arena. Heute stellen wir noch einmal vier neue Kandidaten vor.

Ein Mann, der seit 20 Jahren Hilfe für den Balkan leistet, eine junge Lebensretterin, ein ehemaliger Patient, der sich im Kampf gegen den Prostata-Krebs engagiert und eine Frau, die gehörlosen Menschen Gehör verschafft – das sind die Kandidaten für die letzte Folge der Aktion „Champions des Alltags“:

Kandidat 31: Hubert Zeltsperger aus Obing

Konkrete Hilfe statt Strukturen

Hubert Zeltsperger aus Obing

Es sind beeindruckende Zahlen: Seit 20 Jahren unterstützt „Junge Leute helfen“ Menschen auf dem Balkan, die noch immer an Kriegsfolgen leiden. Jugendgruppen aus 82 Pfarreien rund um Obing machen jedes Jahr mit. 10 000 Tonnen Sachspenden und Lebensmittel wurden in die Notgebiete gefahren und verteilt – und das alles ohne Vereinsstruktur, Satzung oder Vorstand. „Unsere Aktion versteht sich als eine Herzensgemeinschaft aus dem Glauben“, so Hubert Zeltsperger aus Obing. Der 44-jährige Bankkaufmann und Vater von vier Kindern ist seit der ersten spontanen Fahrt 1992 dabei. Die Erfahrung damals, 1000 Familien persönlich Pakete zu übergeben, prägte ihn tief. Seither organisiert und koordiniert er, fährt jährlich selbst mit und will vor allem Jugendliche einladen, „ganz konkret Gutes zu tun.“

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Kandidatin 32: Nicole Schellenberger

Zwei Menschen aus See gerettet

Nicole Schellenberger

Einen Tag vor ihrem 17. Geburtstag ging Nicole Schellenberger mit Klassenkameraden vom Internat Gut Ising am Chiemseeufer spazieren, als sie plötzlich Hilferufe vernahm. 200 Meter vom Ufer entfernt waren zwei Männer mit einem Kajak gekentert. Vor Kälte konnten sich die beiden schon nicht mehr bewegen und klammerten sich mit letzter Kraft ans Boot. Nicole zögerte nicht lange und stürzte sich in das sieben Grad kalte Wasser: Zunächst watend, die letzten 50 Meter schwimmend erreichte sie den Unglücksort und zog das Kajak mitsamt den beiden Männern an Land. Dort übernahmen dann mittlerweile eingetroffene Rettungskräfte die Versorgung. Ohne das beherzte Eingreifen des Mädchens hätten die beiden Männer, 27 und 28 Jahre alt, ihr Unglück nach Einschätzung der Retter vermutlich nicht überlebt.

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Kandidat 33: Roland Lippmann

Kämpfer gegen Krebs

Roland Lippmann aus Rosenheim

Prostata-Krebs ist eine Krankheit, die sich heimlich anschleicht. „Wenn man etwas merkt, ist es zu spät“, sagt Roland Lippmann. Als der Rosenheimer selbst vor Jahren erkrankte und sich mit anderen Betroffenen austauschen wollte, musste er feststellen, dass es keine Ansprechstation gab. Kurzerhand gründete er zusammen mit seiner Frau Karin höchst erfolgreich die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs, die erste in Ostbayern. Neben den monatlichen Gruppentreffen wurden in den letzten acht Jahren über 200 Krebspatienten beraten. Dazu ist die Gruppe auch Partner des Prostata-Karzinom-Zentrums am Romed-Klinikum Rosenheim. Wichtig ist dem 79-Jährigen auch das Thema Aufklärung. So organisiert er am 12. Mai zum vierten Mal in Rosenheim einen Männergesundheitstag über Prostata- und Darmkrebs.

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Kandidatin 34: Doris Müller

Gehör verschaffen

Doris Müller aus Edling

2006 wurde der „Verein zur Förderung des Betreuungshofes Rottmoos“ gegründet, dessen Vorsitzende Doris Müller aus Edling seitdem ist. Ziel es ist, den schwer hörgeschädigten oder gehörlosen Menschen in Rottmoos das Leben leichter zu machen. Dafür investiert Doris Müller unzählige Stunden ihrer Freizeit. Das größte Objekt war der Bau einer Kapelle in Ohrform in Rottmoos. Ob mit Planern sprechen, Sponsoren suchen, den Wünschen der Gehörlosen Gehör verschaffen oder den Schutzheiligen finden – an allem war Doris Müller maßgeblich beteiligt. Ihr ganzes Engagement gilt dem Verein und sie verbringt fast ihre gesamte Freizeit damit, Fördermittel zu organisieren, um damit den gehörlosen Menschen zu helfen. Und wenn sie dafür vier Wochenenden auf dem Christkindlmarkt frieren muss, tut sie auch das.

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Mit der Unterstützung unserer Leser haben sie die Chance auf eine der heiß begehrten Karten für das Finale am 19. Mai. Denn die elf Kandidaten, die bei der Auszählung am Ende die meisten Leserstimmen auf sich vereinigen können, sind zu Gast im Stadion, wenn das Match zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea angepfiffen wird.

Unsere Leser sind auch diese Woche dazu aufgerufen, ihrem Favoriten ihre Stimme zu geben: Per Post an OVB Heimatzeitungen, „Champions“, Postfach 100 661, 83006 Rosenheim; per Telefon unter 0 13 79/88 49 10-[...] und die Telefonnummer mit den beiden Ziffern der Kandidatennummer vervollständigen (Kosten pro Anruf: 50 Cent aus dem Festnetz; Mobilfunk-Tarife können abweichen) oder aber per E-Mail an champions@ovb.net.

Gewinnen können aber auch alle Leser, die ihre Stimme schriftlich, telefonisch oder elektronisch abgeben. Unter allen Absendern und Anrufern wird ein Ford Fiesta Champions Edition verlost, den Auto Eder Kolbermoor für die Aktion zur Verfügung gestellt hat. Zusätzlich wird auch ein brandneues iPad 3 verlost – inklusive E-Paper-Jahres-Abo für die OVB-Heimatzeitungen.

Mitarbeiter der beteiligten Firmen und ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Quelle: OVB online

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