Ihre Stimme für Ihren „Alltagshelden“

Rosenheim/Mühldorf - Auch heute stellen die OVB-Heimatzeitungen drei „Champions des Alltags“ vor. Unsere Leser können auch diese Woche ihren Favoriten wählen.

Ein Mann, der sich aufopferungsvoll um seine pflegebedürftige Frau kümmert, ein Mediziner, der sich für einen würdevollen Umgang mit dem Sterben einsetzt und ein Mann, der stellvertretend für ein Dorf steht, das zusammenhält.

Die elf Champions, die am Ende die meisten Stimmen haben, sind zum Fußball-Champions-League-Finale eingeladen. Gewinnen können aber auch alle Leser, die ihre Stimme abgeben. Sie haben die Chance auf einen Ford Fiesta Champions Edition, den Auto Eder Kolbermoor zur Verfügung stellt. Abstimmen kann man per Post an: OVB-Heimatzeitungen, „Champions“, Postfach 100 661, 83006 Rosenheim oder per E-Mail an champions@ovb.net. Wer zum Telefonhörer greift, wählt die Nummer 01379/88 49 10-[...] und vervollständigt die Nummer mit den zwei Ziffern der Kandidatennummer (Kosten pro Anruf: 50 Cent aus dem Festnetz; Mobilfunktarife abweichend). Mitarbeiter der beteiligten Firmen und ihre Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kandidat 25: Horst und Rosi Baur aus Rosenheim

Einfach unzertrennlich

Horst Baur und seine Frau Rosi aus Rosenheim

Horst Baur ist ein besonderer Mensch mit einem besonders großen Herzen. Der 72-Jährige kümmert sich aufopfernd um seine Frau Rosi (76), die seit einer Gehirnblutung vor zwölf Jahren im Rollstuhl sitzt. Waschen, kochen, anziehen – Baur hilft seiner großen Liebe, wo es nur geht. Doch damit nicht genug: Der Rentner will die schönen Flecken der Natur auch nach dem tragischen Unfall nicht ohne seine Rosi erleben. Dafür bringt er sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad an Seen oder auf Berge – und nimmt dafür unglaubliche Kraftanstrengungen auf sich. Touren über 45 Kilometer sind für die beiden keine Seltenheit – und das bergauf, bergab mit dem Rollstuhl auf unbefestigten Straßen. „Mit Rosi bin ich seit mittlerweile 52 Jahren verheiratet. Ohne sie gehe ich nirgendwo hin“, so das Rosenheimer Energiebündel.

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Kandidat 26: Dr. Hans Dworzak aus Mühldorf

Für würdevollen Umgang mit Tod

Dr. Hans Dworzak aus Mühldorf

Als Dr. Hans Dworzak Anfang der 1990er Jahre erstmals einen würdevollen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer forderte, griff er ein Tabuthema auf – und stieß nicht nur offene Ohren. Doch der Mühldorfer Chefarzt ließ nicht locker: Am 18. Mai 1995 gründete er den Anna Hospizverein Mühldorf und die Erfolgsgeschichte der Hospiz-Idee im Landkreis Mühldorf nahm ihren Lauf. Nach wie vor ist Dr. Hans Dworzak als Vorsitzender das Zugpferd: Er organisiert Symposien und Benefizkonzerte, hält jährlich über 30 Vorträge, sammelt Spenden – bisher knapp zwei Millionen Euro – und begleitet Sterbende. Heute gehören dem Verein 2000 Mitglieder und 27 ehrenamtliche Hospizbegleiter an. Um die pflegerischen und medizinischen Belange kümmert sich seit 2009 ein Palliativteam in Form einer GmbH.

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Kandidat 27: Christian Aicher aus Niederaudorf

Ein Dorf hält zusammen

Christian Aicher aus Niederaudorf

Christian Aichers Gesicht steht stellvertretend für eine ganze Dorfgemeinschaft: Schon beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden“ 2010 bewiesen die Niederaudorfer Zusammenhalt und holten im Bundeswettbewerb Gold. Auf Initiative der Dorfgemeinschaft wurde im letzten Jahr die Sanierung der Remise im Wirtschaftshof des Klosters Reisach in Angriff genommen. Nach 1200 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden haben über 50 Helfern das baufällige Gebinde wieder auf Hochglanz gebracht. „Ich will das Gute zurückgegeben, was mir in den Jahrzehnten meiner ehrenamtlichen Arbeit zuteil wurde“, sagt Aicher und betont die Verbundenheit mit dem Kloster. Schon von Kindesbeinen an ist der 64-Jährigein in den Ortsvereinen aktiv: „Wir halten in Niederaudorf zusammen!“

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Quelle: OVB online

Rubriklistenbild: © re

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