Ortskern mit Dorfplatz ein Vorzeigeprojekt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Tachertings Bürgermeister Hans Hellmeier, CSU-Landratskandidat Siegfried Walch und CSU- Ortsvorsitzender Alexander Heide vor der malerischen Kulisse am Peterskirchner Dorfplatz.

Peterskirchen - Klare Ziele definierten die Gemeinderatskandidaten der Liste CSU/Unabhängige bei einem Frühschoppen im Gasthaus „Kirchenwirt“.

Auch CSU-Landratskandidat Siegfried Walch stellte sich in der gut gefüllten Gaststube seinen Wählern vor. In seiner Rede zeigte Walch nicht nur die Aufgaben des Landkreises auf, sondern auch seine Positionen zu den verschiedensten Themen. Dabei traf er genau den Kern der ländlichen Bevölkerung, denn die Grundaussage Walchs ist die Stärkung des ländlichen Raumes.

Besonders die Attraktivität der Dörfer spiele eine große Rolle, ob sich junge Menschen dort ansiedeln oder in die Ballungszentren ziehen. Mit einer aktiven gestalterischen Wirtschaftspolitik möchte Walch im Falle seiner Wahl den jetzt schon beginnenden negativen Folgen entgegenwirken. „Menschen haben sich immer schon entlang der Handelswege angesiedelt, deshalb muss auch jetzt die Infrastruktur passen.“ Straßen und Schiene müssen erhalten werden, „über Neubauprojekte wie Ortsumfahrungen müssen wir aber intensiv nachdenken, für und wider abwägen und intensiv mit den Landwirten zusammen arbeiten. Peterskirchen sei ein richtiges Vorzeigeobjekt geworden. Man habe mit der Verlegung der Ortsdurchfahrt einen schönen Dorfplatz und eine tolle Sanierung des Kirchenwirtes hinbekommen. In jedem Fall eine Bereicherung für ein Dorf. Dazu gehöre aber auch eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel oder auch ein flächendeckendes schnelles Internet. Das sei besonders für die Handwerks- und Mittelstandsbetriebe auf dem Land eine echte Chance besser auf dem Markt agieren zu können, ist sich Walch sicher. Er werde sich dafür einsetzen, dass auch jeder noch so abgelegene Weiler damit versorgt werde.

Weitere Themenschwerpunkte waren Bildung und der bereits einsetzende Fachkräftemangel. Die Handwerksbetriebe vor Ort leisten hervorragende Ausbildungsarbeit. Nur wenn die Rahmenbedingungen für die Zukunft der jungen Menschen nicht gegeben ist, wandern sie ab. Neben Ausweisung von Bauland vor Ort, sieht Walch den Erhalt von Schulen und Kindergärten, die Grundversorgung des täglichen Lebens, die medizinische Nahversorgung und ein aktiven Vereins- und Dorfleben als wichtigste Einheit eines funktionierenden Dorfes. „In Peterskirchen ist die Welt noch in Ordnung.“ Im Bereich weiterführende Schulen, hier nannte er die Realschule Trostberg, die im Einzugsgebiet des Ortes liegt, müssen wir bald schauen, dass etwas vorangeht. Ob Neubau oder Sanierung ist noch offen. Für die Aus- und Weiterbildung möchte Walch eine Kooperation mit der Fachhochschule Rosenheim eingehen, damit junge Menschen gar nicht mehr gezwungen sind, für ein Studium ihren Heimatort zu verlassen. Im Tourismus sieht Walch eine Stärkung der Landwirtschaft. „Wir müssen unsere guten regionalen Produkte wesentlich besser regional vermarkten.“ Österreich sei dabei bereits vorbildlich, so Walch.

Frage an Walch von Rudi Becher angelehnt an den Miesbacher Affären-Landrat Jakob Kreidl: „Angesicht ihres Alters von erst 29 Jahren würden ja etliche runde Geburtstagsfeiern anfallen.“ Walch: „Im April werde ich 30 Jahre, der fällt schon mal weg und ich habe persönlich bislang noch keinen einzigen Geburtstag gefeiert oder eingeladen. Wer gerne kommt, der kommt, dann feiern wir zuhause in meiner Stube.“

Pressemitteilung CSU Ortsverband Tacherting

Zurück zur Übersicht: Chiemgau

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser