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Am Montagnachmittag bei Grabenstätt

Gefahrguttransport mit rauchender Bremse sorgt für Einsatz von Zoll und Polizei auf der A8

Lkw-Kontrollen in Bayern
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Polizeikontrolle (Symbolbild)

Am Montagnachmittag (25. April) wurden Beamte des Zolls auf der Autobahn 8 auf einen slowenisch-österreichischen Sattelzug aufmerksam, welcher zwischen Bergen und Grabenstätt in Richtung München unterwegs war.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

A8/Grabenstätt - Am Tankauflieger des mit orangenen Gefahrguttafeln gekennzeichneten Sattelzugs traten erhebliche Rauchschwaden aus dem linken Rad der hintersten Achse. Die Zollbeamten lotsten den rauchenden Gefahrgut-Tankzug an der Anschlußstelle Grabenstätt von der Autobahn, verhinderten zusammen mit dem 40-jährigen bosnischen LKW-Lenker das mögliche Entstehen eines Fahrzeugbrands durch Einsatz eines Feuerlöschers und informierten die Verkehrspolizei Traunstein.

Deren Polizeibeamte inspizierten in Folge den mit rund 25 Tonnen ätzender Eisen-III-Chlorid-Lösung beladenen Tankzug und stellten einen erheblichen Überhitzungsschaden an der betroffenen Radbremse fest. Nach telefonischer Auskunft durch die slowenische Spedition wurde die überhitzte Anhängerachse erst kürzlich mit neuen Bremsklötzen versehen.

Die Verkehrspolizei geht davon aus, dass die Radbremse im Zuge dieser Wartungsarbeiten vermutlich nicht oder nicht hinreichend auf vorhandene Freigängigkeit hin überprüft wurde. Offensichtlich bremste das betreffende Rad während der Fahrt permanent mit, was zur starken thermischen Überlastung und schließlich zur Rauchentwicklung an der Radbremse führte. Die Polizei unterband die Weiterfahrt des Gefahrgutzugs an Ort und Stelle.

Der slowenische Spediteur wird als gefahrgutrechtlich verantwortlicher Beförderer wegen der mangelhaften Bremsanlage und wegen des Weiteren festgestellter Mängel an der elektrischen Anlage des Fahrzeugs beim Bundesamt für Güterverkehr angezeigt. Er mußte eine mittlere dreistellige Sicherheit in Euro leisten, bevor der Fahrzeugführer am Dienstagvormittag seine Fahrt mit dem vor Ort instandgesetzten Fahrzeug schließlich fortsetzen durfte.

Pressemeldung Verkehrspolizei Traunstein

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