Arbeitsreiche Woche für die Schleierfahnder

Traunstein - Diese Woche gab es für die Schleierfahnder jede Menge zu tun. Unter anderem gelang es ihnen, mehrere Personen mit gefälschten Dokumenten aufzugreifen.

Am Mittwoch Nachmittag geriet zunächst ein rumänischer Fiat Grande Punto ins Visier der Zivilfahnder. Als sie das Auto am Walserberg kurz vor der Ausreise kontrollierten, wurden am Fahrzeug nicht genehmigte Manipulationen festgestellt. Schließlich durfte jedoch der Fahrer, ohne sein Fahrzeug, die Heimreise antreten.

Noch am selben Tag wurde auch ein aus Wien kommender Pkw angehalten. Im Auto befanden sich drei Personen ohne erforderliche Aufenthaltserlaubnis, darunter ein Kind. Gegen den Fahrer wurde wegen des Einschleusens der Serben Anzeige erstattet. Außerdem war er ohne Führerschein unterwegs.

Bei der Kontrolle eines weiteren Pkws war Ähnliches der Fall. In einem deutschen Auto befanden sich drei Brüder aus Makedonien, wobei sich zwei legal in Deutschland aufhalten. Der dritte Bruder reiste ohne die nötige Aufenthaltserlaubnis nach Deutschland ein, weshalb nun Anzeige gegen die beiden Brüder erstattet wird. Dazu erwartet den Fahrer eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da dieser einen aktuellen Fahrerlaubnisentzug hat. Der zweite legal in Deutschland lebende Makedonier, führte einen totalgefälschten makedonischen internationalen Führerschein mit sich. Auch gegen ihn wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag konnte ein Linienbus aus Ungarn kurz nach der Einreise von Zivilfahndern kontrolliert werden. Dabei waren die Beamten gleich dreimal erfolgreich. Ein Fahrgast wies sich mit seinem indischen Reisepass aus, in dem sich ein griechischer Aufenthaltstitel befand. Bei der anschließenden Überprüfung konnte festgestellt werden, dass dieser Aufenthaltstitel als Blankodokument gestohlen worden war. Ein weiterer griechischer Aufenthaltstitel im Pass des Inders stellte sich als Totalfälschung heraus. Zu alle dem konnte bei der körperlichen Durchsuchung des Mannes ein totalgefälschter griechischer Führerschein aufgefunden werden. Den Reisenden erwartet nun ein Strafverfahren in mehreren Fällen. Ein weiterer Mitreisender des Linienbusses händigte zur Kontrolle einen ungarischen Konventionspass aus. Die erfahrenen Fahnder erkannten sofort, dass das Lichtbild im Pass nicht mit der Person im Bus übereinstimmte. Daraufhin wurde auch dieser Reisende festgenommen und zur Dienststelle verbracht.

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