Grenzpolizei Piding schlägt zu

Führerschein gefälscht und per Haftbefehl gesucht: Urlaubsreise endet auf A8 bei Bergen

Bergen - Die geplante Urlaubsfahrt nach Slowenien endete für einen Mazedonier auf der A8 bereits auf Höhe Bergen. Neben einer Anzeige wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis galt es auch noch eine noch offene Freiheitsstrafe anzutreten.

Die Meldung im Wortlaut:


Am Montagnachmittag kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der A8, im Bereich Bergen, einen VW Passat mit deutscher Zulassung. Im Rahmen der Kontrolle forderten die Beamten den 47-jährigen Fahrer auf, seinen Ausweis, Führerschein sowie die Fahrzeugpapiere zur Überprüfung auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam der Fahrer bereitwillig nach.

Allerdings kamen bei dem mazedonischen Führerschein bereits bei der Aushändigung erste Zweifel an der Echtheit des Dokumentes auf. Eine genauere Überprüfung bestätigte den Anfangsverdacht - der Führerschein war gefälscht. Einen echten und damit gültigen Führerschein konnte der Mazedonier hingegen nicht vorweisen. Der 47-Jährige wurde wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis vorläufig festgenommen und auf die Dienststelle nach Urwies verbracht. 


Dort ergab ein Abgleich seiner Fingerabdrücke mit dem polizeilichen Fahndungsbestand, dass gegen den 47-Jährigen - unter abweichenden Personalien - noch ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz offen war.  

Deshalb wurde der Mazedonier nach erfolgter Anzeigenaufnahme nicht entlassen, sondern in eine nahegelegene Haftanstalt eingeliefert, wo er nun fünf Tage Restfreiheitsstrafe „abzusitzen“ hat. Wegen seiner jüngsten Vergehen wird er in Kürze erneut Post von der Staatsanwaltschaft erhalten.

Pressemeldung Grenzpolizeiinspektion Piding

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