Raststätte: Verwirrter drohte mit Sprengung

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Bergen - Wirklich fragwürdig: Ein Mann betrat am Montag die Autobahn-Tankstelle an der Hochfelln-Raststätte, bedrohte die Kassiererin und drohte mit Sprengung.

Zu einem Polizeieinsatz kam es am 18. November gegen Abend an der Tankrastanlage Hochfelln Süd.

Gegen 17.55 Uhr betrat ein 29-jähriger Deutscher türkischer Abstammung die Räumlichkeiten der Tankstelle der Rastanlage. Der auffällig mit einer grünen Jacke und Springerstiefeln bekleidete Mann beschwerte sich zunächst über die seiner Meinung nach hohen Preise in der Tankstelle und erklärte dann gegenüber der Kassenkraft, dass er die Tankstelle in die Luft sprengen werde. Nachdem die Kassenkraft über Notruf die Polizei verständigt hatte, wurde der aus Rheinland-Pfalz stammende Mann in seinem Fahrzeug sitzend von den Polizeikräften auf dem Gelände der Tankstelle angetroffen.

Ein erstes Gespräch mit dem Mann bestätigte sehr schnell den Verdacht, dass der Mann geistig verwirrt war. Weitere Nachforschungen ergaben, dass der Mann in der Vergangenheit ein Drogenproblem hatte und das Fahrzeug, das er führte, unrechtmäßig gebrauchte. Ein später bei dem Mann durchgeführter Drogentest führte zu einem positiven Ergebnis. Im weiteren Verlauf der Sachbearbeitung tätigte der verwirrte Mann noch weitere Äußerungen welche bei diesem den Verdacht der Gemeingefährdung begründeten.

Der 29-Jährige wurde noch im Laufe des Abends von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein in das Inn Salzach Klinikum eingewiesen. Gleichzeitig hat der Mann wegen seiner Äußerungen und der Drogenfahrt mit einer Strafanzeige zu rechnen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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