Beschuldigter bestreitet Tatvorwürfe

Nach Schuss auf Katze: Polizei durchsucht Wohnung in Bergen

Bergen - Bereits am 24. April kam ein Kater einer Bergener Familie mit einer knochentiefen Schussverletzung am Hinterlauf nach Hause. Das Tier musste tierärztlich versorgt werden. Die Besitzer erstatteten daraufhin Anzeige gegen unbekannt. Jetzt gibt es einen Erfolg zu vermelden:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Freitag, 28. Juni, durchsuchten Beamte der Polizei Traunstein mit einem Gerichtsbeschluss die Wohnung eines 60-jährigen Angestellten. Der Mann war nach Hinweisen aus seinem Umfeld in Verdacht geraten. Die Beamten fanden eine bereitgelegte Steinschleuder sowie Stahlkugeln auf dem Wohnzimmertisch. Bei dem Bergener fanden die Polizeibeamten auch zwei Würgehölzer, deren Besitz verboten ist.

Auf der Terrasse des Mannes wurde durch die Polizei eine Spurensicherung durchgeführt, die klären soll, ob dort Tierblut oder Katzenhaare zu finden sind. Der Mann bestreitet, jemals Katzen oder andere Tiere beschossen oder sonst verletzt zu haben. Er sei selber Tierhalter und würde so etwas nie tun. Die Ermittlungen werden am Ende an die Staatsanwaltschaft abgegeben.

Pressemeldung Polizei Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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