Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zu schwer und auch kein Führerschein bei Bergen

Polizei stoppt Gespann mit „lebensgefährlichen Geschossen“ auf A8

Polizeikelle bei Kontrolle von Lkw.
+
Polizei Kontrolle (Symbolbild).

Bergen – Am Donnerstagmittag (25. November) gegen 12 Uhr wurde auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg auf Höhe der Raststation Hochfelln Süd von der Verkehrspolizei Traunstein ein Pkw aus Tschechien mit Anhänger festgestellt - mit Folgen:

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Der Anhänger des Gespanns war mit Holz in Form von Brettern und Balken verschiedener Art beladen. Hierbei fiel zum Einen das umfangreiche Volumen der Beladung des Anhängers auf, und zum anderen, dass der Fahrer des Pkw mit einer Geschwindigkeit von gerade einmal etwa 60 km/h auf der Autobahn fuhr. Der Verdacht, dass das Gespann deutlich überladen war, erhärtete sich, nachdem eine Wiegung durchgeführt wurde.

Fast vier Tonnen wog allein der Anhänger mit seiner Beladung, wodurch eine Überladung von mehr als 45 Prozent festgestellt wurde. Zudem stellte sich heraus, dass der 41-jährige Fahrer lediglich eine Fahrerlaubnis der Klasse B besaß. Somit hätte er diesen Anhänger mit zugelassenem Gesamtgewicht von 2700 Kilogramm ohnehin nicht ziehen dürfen. Hierfür wird die Fahrerlaubnisklasse BE benötigt.

Abgesehen davon, dass aufgrund der Überladung ein Umladen auf mehr als einen Anhänger erforderlich wurde, wurde durch die Beamten festgestellt, dass die Ladung lediglich mit vier Spanngurten überspannt war. Bei einem Gewicht dieser Art können bei einem Unfall die Holzbalken zu „lebensgefährlichen Geschossen“ werden. Somit wurde durch die Beamten nicht nur die Anzeige aufgrund Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen, sondern auch die Weiterfahrt aufgrund der Ladungssituation unterbunden. Der Lenker hat eine Sicherheit für die zu erwartende Strafe hinterlegt und muss sich nun um eine angepasste Sicherung und Umladung kümmern, bevor er sein Holz weiter transportieren kann.

Pressemitteilung Verkehrspolizei Traunstein 

Kommentare