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Herausfordernde Suchaktion am Hochfelln endet tragisch

Polizei mit Details zum Unfallhergang: Überseer (†56) wurde nach Wandertour tot aufgefunden

Die risikoreiche und herausfordernde Rettungssuche der Einsatzkräfte der Bergwacht Bergen endete tragisch.
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Die risikoreiche und herausfordernde Rettungssuche der Einsatzkräfte der Bergwacht Bergen endete tragisch.

Bergen – Am Mittwochabend (23. März) war ein 56-jähriger Mann aus Übersee von seinen Angehörigen bei als vermisst gemeldet worden. Eine Suchaktion endete mit einem tragischen Ausgang. Nun gab die Polizei Details zum Unfallhergang bekannt.

Update, 16.42 Uhr - Bergwacht mit Details zur herausfordernden Suchaktion

Die Pressemitteilung der Bergwacht im Wortlaut:

Ein tragisches Ende nahm eine Wanderung zum Rötelwandkopf über den Jägersteig am Mittwoch (23. März) als ein 56-Jähriger über 100 Meter in eine Rinne stürzte. Die Einsatzkräfte der Bergwacht Bergen wurden Mittwochnacht (23. März) gegen 23.30 Uhr alarmiert, als einer der Angehörigen den Mann als vermisst meldete. Zuvor hatte er bereits einige Parkplätze nach dem Auto des Vermissten abgesucht. Der Wanderer wollte über den Jägersteig zum Rötelwandkopf aufsteigen.

Während des Aufstiegs machte er noch einige Fotos von der Aussicht, die er mit seinen Angehörigen teilte und die den Einsatzkräften in der Nacht halfen den Suchradius einzugrenzen. Die vereisten und teilweise mit Schnee bedeckten Steige, die nur wenigen Stunden zuvor dem Wanderer zum Verhängnis wurden, machten auch die Suche der Rettungskräfte zu einem risikoreichen und herausfordernden Einsatz.

Dank Hubschrauber und Drohne mit Wärmebildkamera, konnte der Abgestürzte noch in der Nacht lokalisiert werden. Der Aufstieg der Rettungskräfte zum verunglückten Wanderer konnte zusätzlich durch die wegweisende Funktion der Drohne etwas vereinfacht werden. Die Bergung des Wanderers erfolgte am Donnerstagvormittag (24. März) mittels Polizeihubschrauber.

Wir danken allen Einsatzkräften, insbesondere auch des Bergwacht Technikbusses und der Polizei, für ihr Engagement den Wanderer zu finden. Der Familie des verunglückten Wanderers drücken wir unser aufrichtiges Beileid aus.

Pressemitteilung Bergwacht Bergen

Update, 15.24 Uhr - Polizei gibt Details zum Unfallhergang bekannt

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Ein 56-Jähriger aus Übersee konnte am Donnerstag (24. März) nur noch tot in der Nähe des Jägersteiges am Rötlwandkopf geborgen werden. Der 56-Jährige beging den Jägersteig und rutschte auf dem teils schneebedeckten Weg aus und fiel circa 150 hm über felsdurchsetztes Gelände herab, bis er in einer schneebedeckten Rinne zum Liegen kam.

Der Verunfallte verstarb vor Ort bereits an seinen schweren Verletzungen. Zur Bergung waren Alpinbeamte und Kräfte der Bergwacht Bergen in Zusammenarbeit mit dem Polizeihubschrauber im Einsatz.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

Erstmeldung

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Der Überseer hatte sich im Laufe des Tages auf eine Wandertour im Hochfelln-Gebiet begeben. Von dieser Wanderung war er bis spät in den Abend nicht zurückgekehrt.

Nach der Mitteilung machten sich viele Rettungskräfte auf die Suche nach dem Überseer. Durch das steile, bergige Gelände gestaltete sich die Suchaktion in der Nacht sehr schwierig. An der Suche beteiligt waren die Bergwacht Bergen, die alpine Einsatzgruppe der Polizei, ein Hubschrauber der Polizei und Kräfte der Polizeiinspektion Traunstein.

Nach gründlicher Absuche konnte der vermisste Bergsteiger gegen 3.15 Uhr aufgefunden werden. Er war gestürzt und war seinen schweren Verletzungen erlegen.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

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