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Eilmeldung: Sachsens Regierungschef Tillich tritt zurück

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Festnahme in Traunstein

Traunstein -  Am Mittwoch wurde in Traunstein ein Menschen- und Autoschieber festgenommen. Der Flensburger war unterwegs nach Österreich.

Seit April 2009 ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock im Auftrag der Staatsanwaltschaft Flensburg wegen des Verdachtes des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und mittäterschaftlicher veruntreuender Unterschlagung beziehungsweise Hehlerei unter anderem gegen mehrere deutsche und irakische Staatsangehörige.

In den gestrigen Morgenstunden nahmen die Ermittler den Hauptbeschuldigten fest und durchsuchten insgesamt elf Objekte - eins in Bayern und zehn in Schleswig-Holstein, darunter zwei Autohäuser.

Der Hauptbeschuldigte, ein 39-Jähriger Deutscher irakischer Herkunft aus Flensburg wurde am Mittwoch bei der Verschiebung von drei hochwertigen Fahrzeugen im Wert von insgesamt etwa 180.000 EUR in Traunstein, unmittelbar vor der Ausreise nach Österreich vorläufig festgenommen. Er wollte die Geländefahrzeuge vom Typ BMW, Audi und Daimler in den Irak verbringen.

Bei der Durchsuchung der elf Wohnungen und Geschäftsräume stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial und Bargeld in Höhe von 93.000 Euro sicher.

Auch können der Tätergruppierung bisher die Verschiebung weiterer Fahrzeuge im Wert von insgesamt ca. 160.000 EUR zugeordnet werden. Die Staatsanwaltschaft Flensburg und die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung betrachten den Einsatz als Erfolg. "Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock zur Aufklärung der Straftaten sind damit jedoch nicht abgeschlossen." so der Inspektionsleiter Jürgen Kepura.

Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt

Rubriklistenbild: © dpa

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