Stacheldraht fügt Pferden klaffende Wunden zu

Chieming - Fünf Pferde verletzten sich zum Teil schwer an einem Stacheldrahtzaun. Die Polizei prüft nun, ob die Pferde absichtlich von ihrer geschützten Koppel in Richtung Stacheldraht getrieben wurden.

In der Nacht von Mittwoch, 26. Juni, auf Donnerstag verletzten sich fünf Pferde, die von einem Gestüt in Fehling stammen. Die Pferde befanden sich die Nacht über auf einer Koppel, welche mit einem Gatter geschlossen war. Die Pferde wurden am nächsten Morgen einige Hundert Meter weiter in einer Wiese aufgefunden. Zwei der Pferde waren schwer mit tief klaffenden Wunden verletzt. Drei weitere waren von oberflächlichen Schnittwunden betroffen. Die Verletzungen stammen von einem Stacheldrahtzaun, welcher um die Wiese, auf der die Pferde aufgefunden wurden, gezäunt war.

Wie die Pferde von der Koppel gelangt sind, ob das Tor von einer unbekannten Person geöffnet und die Pferde herausgetrieben wurden oder diese anderweitig aus der Koppel gelangten, ist ist noch unklar.

Alle fünf Pferde mussten anschließend von einem Tierarzt versorgt werden.

Die Polizeiinspektion Traunstein bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0861 / 9873-110.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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