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Völlig unterkühlt ans rettende Ufer

Nach Weihnachtsmarktbesuch auf Fraueninsel: Kajakfahrer (52) kentert auf Chiemsee

Am Sonntag (27. November) gegen 18 Uhr verunglückte ein 52-jähriger Simbacher mit seinem Kajak auf der Wasserfläche des Chiemsee.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Gstadt am Chiemsee – Der Mann befand sich zusammen mit seinem 55-jährigem Begleiter nach einem Besuch des Weihnachtsmarktes der Fraueninsel auf dem Rückweg nach Gstadt, als er aufgrund des Seeganges selbstverschuldet kenterte. Glücklicherweise konnte sich der, daraufhin völlig unterkühlte, Verunfallte am Boot seines Begleiters festhalten und mit dessen Hilfe das rettende Ufer erreichen. Sein eigenes Kajak musste er samt Paddel und persönlicher Gegenstände auf dem See zurücklassen.

Am Festland konnte der Mann nach ambulanter Behandlung durch die hinzugerufenen Rettungskräfte vor Ort entlassen werden. Das abgetriebene Kajak konnte nach einer (durch den aufgetretenen Nebel deutlich erschwerten) Suche durch die Wasserschutzpolizei im Schilfgürtel aufgefunden und durch die Wasserwacht geborgen werden.

Die Wasserschutzpolizei Prien möchte an dieser Stelle auf die Gefahren einer nächtlichen Bootsfahrt bei winterkalten Temperaturen hinweisen. Neben der vorgeschriebenen Beleuchtung sollte auch im eigenen Interesse an geeignete Rettungsmittel wie Schwimmwesten und gegebenenfalls Neoprenkleidung gedacht werden.

Von Bootsfahrten ohne Begleitung wird nachts und bei winterlichen Temperaturen eingehend abgeraten.

Der hier verunfallte Mann hätte es laut eigenen Angaben trotz Beleuchtung und Schwimmweste, wohl alleine nicht mehr an das rettende Ufer geschafft!

Pressebericht der Polizeiinspektion Prien

Rubriklistenbild: © dpa

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