Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zwei Verletzte und hoher Schaden

Brand bricht in Einfamilienhaus aus: Feuerwehr schildert Einsatz in Engelsberg

Brand Engelsberg
+
Brand in Engelsberg.

Engelsberg – Aus bislang noch unbekannter Ursache brach in der Nacht zum Samstag (14. Januar) in einem Einfamilienhaus in Engelsberg ein Feuer aus. Zwei Bewohner wurden dabei leicht verletzt.

Update, 13.15 Uhr - Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Bei einem Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus in Offenham wurden in der Nacht zum Samstag zwei Bewohner verletzt, sie erlitten eine Rauschgasvergiftung. Ein Nebenraum brannte weitestgehend aus, zudem wurden weitere Räume des Hauses stark verraucht und verrußt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 50.000 Euro.

Um 0.43 Uhr wurden die Feuerwehren Engelsberg und Garching sowie der Rettungsdienst alarmiert und zum Brandort in der Tunzenstraße beordert. Kurz zuvor hatte eine Bewohnerin das Feuer im Erdgeschoss des Hauses bemerkt und den Notruf gewählt. Die zwei Bewohner, eine Frau und ein Mann, verließen das Gebäude und brachten sich selbst in Sicherheit. Sie hatten aufgrund der starken Rauchentwicklung im Gebäude jedoch Rauchgase eingeatmet und wurden nach Erstversorgung durch den BRK-Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.  

Die Feuerwehr setzte zwei Trupps mit Atemschutzgeräten ein, die im Innenangriff gegen das Feuer ankämpften. Wegen der extremen Brandrauches war es für die Floriansjünger schwierig den Brandherd ausfindig zu machen. Außerhalb des Brandobjektes wurde währenddessen ein umfangreicher Löschangriff vorbereitet, auch eine Drehleiter stand bereit, musste aber nicht eingesetzt werden. Den Atemschutztrupps gelang es den Zimmerbrand zu löschen, die Gebäudehülle blieb unbeschadet. Um 1:25 Uhr, 40 Minuten nach Alarmierung der Wehren, meldete Georg Wimmer, Kommandant der Feuerwehr Engelsberg, „Feuer aus.“ Nach Ende der Löscharbeiten wurde der Brandrauch mit Belüftungsgeräten aus dem Gebäude geblasen. 

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Engelsberg und Garching an der Alz mit insgesamt 45 Einsatzkräften und fünf Einsatzfahrzeugen. Die Einsatzleiter Georg Wimmer wurde von der Kreisbrandinspektion Traunstein, vertreten durch Kreisbrandinspektor Martin Schupfner und Kreisbrandmeister Alexander Heide unterstützt. Das Bayerische Rote Kreuz war mit drei Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort, versorgte die zwei verletzten Hausbewohner und transportierte sie ins Krankenhaus.  

Was zu dem Brand geführt hat ist noch unbekannt. Der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kripo Traunstein führte vor Ort die ersten polizeilichen Untersuchungen durch; die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat das zuständigen Fachkommissariat der Kripo Traunstein übernommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung ergeben sich nach den bisherigen Ermittlungen aber nicht.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Erstmeldung:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Gegen 0.40 Uhr hatte eine Bewohnerin am frühen Samstagmorgen das Feuer bemerkt, welches im Erdgeschoss des Einfamilienhauses in der Tunzenstraße in Engelsberg ausgebrochen war und den Notruf gewählt. Die Frau und der zweite Bewohner verließen daraufhin das Haus und warteten das Eintreffen der Feuerwehren aus Engelsberg, Garching und Traunstein ab. Beide kamen wenig später mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Weniger als eine Stunde nach Alarmierung hatten die Helfer die Flammen gelöscht. Neben dem Raum im Erdgeschoss, in dem das Feuer ersten Ermittlungen zufolge ausgebrochen war, wurden fast alle weiteren Räume im Haus durch den Rußniederschlag beschädigt. Der entstandene Sachschaden dürfte ersten Schätzungen zufolge im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Nach Abschluss der Löscharbeiten der Feuerwehren übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kripo Traunstein Rosenheim die ersten polizeilichen Untersuchungen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat 1 der Kripo Traunstein übernommen. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen, weshalb hierzu noch keine Aussagen getroffen werden können. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich für die Ermittler bislang aber nicht.  

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Kommentare