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500 Kilometer zur Polizei Traunstein

Frau (27) ist für Anzeige kein Weg zu weit

Dass der Weg zum gewünschten Ziel mitunter auch einmal länger ausfallen kann, wird durch das nachfolgende Beispiel aus dem Alltag der Polizei Traunstein eindrucksvoll belegt.

Traunstein - Wie du Beamten aus Traunstein berichten, wurde am frühen Montagabend (10. Oktober) die Polizeiinspektion Traunstein von einer im Stadtgebiet von Traunstein wohnhaften Frau um Hilfe gebeten. Ihre Tochter (27) war nämlich an ihrem Wohnsitz in Baden-Württemberg, von einer dortigen Nachbarin angegangen worden und die Tochter würde diese Nachbarin nun gerne anzeigen.

Die Polizeibeamten legten der anrufenden Mutter hier dann zunächst mögliche Wege zur beabsichtigten Anzeigenerstattung durch die Tochter bei der zuständigen Polizeidienststelle in Baden-Württemberg dar und informierten sie darüber hinaus auch über die in diesem Fall nur eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten der Polizei Traunstein. Offensichtlich zufrieden mit der Auskunft wollte sich die Traunsteinerin dann zunächst mit ihrer Tochter über das weitere Vorgehen besprechen und bei Bedarf noch einmal melden.

Etwa fünf Stunden später klingelte es dann gegen 1.30 Uhr zur Überraschung der Polizisten an der Eingangstüre der Polizeiinspektion Traunstein und die 27-jährige Tochter stand plötzlich mit ihrem Säugling im Arm vor der Dienststelle. Wie sie hierbei meinte, hätte sie jetzt die knapp 500 Kilometer mit ihrem Auto von ihrem Wohnort in Baden-Württemberg auf sich genommen, um gegen ihre dortige Nachbarin Anzeige bei der Polizei in Traunstein zu erstatten.

Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit und aus Fürsorgegründen dem Kleinkind gegenüber wurde die Frau allerdings ersteinmal wieder weggeschickt und die gewünschte Einvernehmung auf den Nachmittag verschoben. Dies insbesondere, da die Frau augenscheinlich auch unverletzt war und Sofortmaßnahmen nicht angezeigt erschienen. In Absprache mit ihr erschien sie dann wie abgemacht später am gleichen Tage erneut zur gewünschten Anzeigenaufnahme bei der Polizeiinspektion Traunstein. Die Nacht zuvor hatte sie dann in der Wohnung ihrer Mutter im Stadtgebiet zugebracht.

Mit der Anzeigenaufnahme durch die Polizei Traunstein zeigte sich die Frau am Ende dann auch zufrieden. Abschließend muss der gesamte Anzeigenvorgang nun aber aufgrund örtlicher Zuständigkeiten wieder zurück an die zuständige Polizeidienststelle in Baden-Württemberg übersandt werden.

nt mit Material der Polizei Traunstein

Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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