Gefährliche Kracher im Zug

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Traunstein - Nicht zugelassene Kracher und Drogen - Die Ausbeute für die Schleierfahnder war nicht von schlechten Eltern. Kontrollierte Personen: Zwei.

Nicht zugelassene und daher in ihrer Wirkung und Funktionssicherheit unberechenbare Import-Kracher führte ein 27-jähriger Deutscher im Reisezug auf der Fahrt von München nach Salzburg mit.

Da der gelernte Installateur auch noch rund 7 Gramm Marihuana in seiner Reisetasche verstaut hatte, droht ihm wegen der Verstöße gegen das Sprengstoff- und Betäubungsmittelgesetz eine empfindliche Strafe.

Am Dienstagnachmittag war der Mann von Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein im Zugabteil einer Kontrolle unterzogen worden. Dabei schlug den Schleierfahndern bereits beim Öffnen der mitgeführten Tasche der verräterische Duft von „Gras“ in die Nase. Die explosiven Pyros, „Made in China“ mit polnischem Verpackungsaufdruck, hatte er in einem Seitenfach seines Gepäcks deponiert. Die nicht zugelassenen Böller – ohne BAM- oder CE-Kennzeichnung – wurden eingezogen. Nach Abschluss des Strafverfahrens werden die Kracher von Amts wegen vernichtet.

Noch etwas intensiver roch die „Duftwolke“, die von den knapp 17 Gramm Marihuana ausging, die ein 25 Jahre alter Deutscher als Reisemitbringsel mitführte. Der in Wien lebende Maler und Lackierer befand sich gegen 16.00 Uhr in einem Regionalzug in Richtung Österreich.

Auch in diesem Fall wurde nach erfolgter Anzeigenaufnahme das Cannabis sichergestellt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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