Eine Unfallaufnahme mit Folgen

Grabenstätt/Bergen - Eigentlich war der Münchner an einem Auffahrunfall auf der Autobahn völlig unschuldig. Dennoch endete das Ganze mit einer Anzeige für ihn:

Am Dienstagmorgen, 17. April, kam es auf der A8, München Richtung Salzburg, zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden.

Ein 34-jähriger Mann aus München fuhr mit seinem Pkw zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Bergen. Wegen einer Baustelle mit Sperrung des rechten Fahrstreifens kurz vor der Rastanlage Hochfelln-Süd musste er verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender rumänischer Fahrzeugführer konnte seinen Pkw ebenfalls abbremsen. Eine dahinterfahrende rumänische Staatsangehörige erfasste die Situation zu spät und fuhr mangels Sicherheitsabstand auf den Pkw ihres Landsmannes auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug auf den Pkw des Münchners geschoben.

Die Fahrzeuge der Rumänen waren nicht mehr fahrbereit und musten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von 15.000 Euro. Die Autobahnmeisterei sicherte die Unfallstelle ab.

Ein Nachspiel hat der Unfall für den Münchner: Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Traunstein ist die Folge für ihn.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser