Alles nur ein Missverständnis ...

Großes "Drama" auf der A8 bei Grabenstätt um Auto-Anhänger

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Grabenstätt - Eine längere Geschichte entwickelte sich für die Traunsteiner Fahnder, als sie bei Kontrollen auf einen als unterschlagen gesuchten Auto-Anhänger stießen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stellte eine Streifenbesatzung der PI Fahndung Traunstein auf der A 8, Höhe Grabenstätt, ein Kleintransporter-Anhänger-Gespann fest und unterzog dieses einer Kontrolle. Dabei wurde festgestellt, dass der Anhänger, welcher mit Münchner Kennzeichen versehen war, im Fahndungssystem aufgrund Unterschlagung zur Sicherstellung ausgeschrieben war.

Auf dem Rückweg aus der Heimat

Der Fahrer, ein 43-jähriger Rumäne, konnte sich nicht allzu gut verständlich machen und wurde zur weiteren Überprüfung auf die Dienststelle gebracht. Er konnte nur so viel verständlich machen, dass er nun aus „der Heimat“ komme und zurück auf dem Weg nach München sei.

Nachdem der Eigentümer des Anhängers von den Fahndern telefonisch erreicht wurde, stellte sich heraus, dass dieser den Anhänger an seinen ehemaligen Arbeitskollegen verliehen, allerdings nicht wie vereinbart zurückerhalten hatte. Nachdem er dann noch erfahren hatte, dass sein Kollege auch nicht mehr zu seiner Arbeitsstätte in München erschienen war und seine Miete nicht pünktlich zahlte, erstattete der ursprünglich ebenfalls aus Rumänien stammende Eigentümer Anzeige wegen Unterschlagung.

"Großes Missverständnis"

Am Vormittag stellte sich dann jedoch heraus, dass ein „großes Mißverständnis“ vorgelegen hat. Dem Ausleiher war sein Auto kaputt gegangen. Die Reparatur dauerte länger als geplant, so dass die Rückfahrt erst später erfolgen konnte.

Der Anhänger verblieb dennoch erst einmal bei der PI Fahndung Traunstein, da die erforderlichen Unterlagen für eine Rückgabe an den Eigentümer durch die zuständige Staatsanwaltschaft noch nicht vorlagen. Deshalb setzte der Mann die Weiterfahrt nach München ohne den Anhänger fort.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © Polizeiinspektion Wasserburg am Inn/dpa (Montage)

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