Polizisten als Lebensretter

Polizisten retteten Mann nach Infarkt das Leben

Inzell - Lebensretter in grüner Uniform: Am Rande der Eisspeedway-WM erlitt ein 58-Jähriger eine schwere Herzattacke, die ohne das Eingreifen der Beamten wohl tödlich ausgegangen wäre.

Am Wochenende fand die Eisspeedway-WM in der Max-Aicher-Arena statt. Am Rande der Veranstaltung kam es dabei zu einem dramatischen Ereignis, welches durch das beherzte Eingreifen von Polizeibeamten mit einem guten Ergebnis versehen werden konnte.

Kurz nach 16 Uhr am Sonntag wurden Beamte der Bereitschaftspolizei durch Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass am Parkplatz an der Zufahrt zur Arena ein Mann in einem Auto gesundheitliche Probleme hätte. Die Beamten stellten bei Eintreffen an dem Fahrzeug fest, dass der Mann keinen Puls mehr hatte und nicht mehr atmete. Die Polizisten zogen ihn sofort ins Freie und begannen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Über Funk wurden außerdem der Rettungsdienst und weitere Polizeikräfte angefordert.

Kurz darauf trafen ein Beamter der Einsatzzuges und der polizeiliche Einsatzleiter der Polizeiinspektion Ruhpolding, beide ausgebildete Rettungsassistenten, bei dem leblosen Patienten ein. Diese Beamten intubierten den Patienten und legten für den Notarzt eine Infusion, um lebensrettende Medikamente geben zu können. Anschließend wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen, auch mit Hilfe eines Defibrillators, fortgeführt. Nach Übernahme durch den Rettungsdienst konnte der 58-jährige Mann lebend ins Klinikum Traunstein gebracht werden.

Fotos von der WM am Wochenende:

Eisspeedway-WM in der Max-Aicher-Arena

Eisspeedway-Weltmeisterschaft (2)

Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Ruhpolding

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