A8: Viele Mängel an bulgarischem Fahrzeug

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Bergen - Weil der Anhänger eines Kleintransporters nicht korrekt beladen war, mussten sich die Insassen einer Kontrolle unterziehen. Es wurden einige Mängel festgestellt:

Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein überprüfte am Donnerstagabend an der Rastanlage Hochfelln-Süd einen in Bulgarien zugelassenen Kleintransporter mit angehängtem Autotransportanhänger. Bereits bei der Nachfahrt bemerkten die Beamten, dass mit der Beladung des Anhängers etwas „nicht stimmen konnte“. Auf dem Autoanhänger, der eigentlich zum Transport von zwei Autos bestimmt ist, war ein Mercedes ganz vorne aufgeladen. Dadurch stimmte die Lastverteilung auf dem Anhänger nicht mehr, da nahezu das gesamte Gewicht auf die Zugdeichsel gedrückt wurden. Es wurden sowohl das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs, die zulässige Achslast der zweiten Achse des Zugfahrzeugs, die Stützlast und die Tragfähigkeit der Reifen an der zweiten Achse des Zugfahrzeugs erheblich überschritten. Ferner wurde ein Reifen am Anhänger ohne die erforderliche Mindestprofiltiefe festgestellt. Auf den bulgarischen Fahrzeugführer kommt ein Bußgeld von knapp 1000 Euro zu, für das er bereits eine Hohe Sicherheit hinterlegen musste. Die Weiterfahrt wurde bis zur ordnungsgemäßen Umladung unterbunden.

Bei der Überprüfung der Insassen wurde festgestellt, dass der Beifahrer wegen Einbruchs von der Staatsanwaltschaft Köln gesucht wurde. Die für das weitere Strafverfahren erforderlichen Daten wurden erhoben und nach Nordrhein-Westfalen übermittelt.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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