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Auf Autobahn und Bundesstraße

Intensive Polizeikontrollen in der Region decken zahlreiche Verstöße auf

Die Verkehrspolizei aus Traunstein zieht die Bilanz aus intensiven Lkw-Kontrollen an gleich mehreren Orten

Pressemitteilung im Wortlaut

Altenmarkt / A8 - Am Montag (15. November) vormittags, führte die Kontrollgruppe Schwerverkehr der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein Kontrollen auf der Bundesstraße 304 bei Altenmarkt an der Alz durch.

Hier wurde unter anderem ein 31-jähriger Berufskraftfahrer aus Weißrussland mit seinem polnischen Lastkraftwagen DAF aus dem Verkehr gezogen. Bei der Überprüfung des digitalen Kontrollgeräts des 26-Tonners kamen erhebliche Geschwindigkeitsverstöße auf der Strecke von Wasserburg nach Altenmarkt an der Alz ans Tageslicht. Der Weißrusse musste für das damit verbundene Bußgeldverfahren an Ort und Stelle eine Sicherheit in Höhe von knapp 1.000 Euro hinterlegen.

Des Weiteren wurde an der genannten Örtlichkeit auch ein 42-jähriger Berufskraftfahrer aus Bulgarien mit seinem Sattelzug kontrolliert. Er hielt sich zwar an die Geschwindigkeitsvorgaben, aber mit seinen nachweispflichtigen Tätigkeitsnachweisen, die ebenfalls auf dem digitalen Kontrollgerät vermerkt sind, nahm er es nicht allzu genau. Ihm fehlten doch einige Tage. Der Bulgare wurde wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz zur Anzeige gebracht. Er durfte eine Sicherheit im dreistelligen Euro-Bereich hinterlegen.

Nachmittags verlagerten sich die Erfolge auf den Bereich der Autobahn.

Hier wurde durch die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein zunächst ein 56-jähriger Mann aus Kroatien mit seinem Renault bei Siegsdorf kontrolliert. Das Fahrzeug hatte er in Deutschland erworben. Er wollte dieses nun in sein Heimatland überführen. Dumm nur, dass für das besagte Fahrzeug keine gültige Zulassung bestand. Neben einem Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung, das gegen den Kroaten ausgesprochen worden war, wurde ihm auch die Weiterfahrt bis zur Beibringung einer ordentlichen Zulassung untersagt.

Ein Bußgeld im dreistelligen Euro-Bereich wurde auch gegen einen weiteren 36-jährigen Kroaten ausgesprochen. Dieser wollte einen Mercedes von Deutschland nach Kroatien überführen. Für die gewerbliche Überführungsfahrt hatte er allerdings kein Schaublatt in das analoge Kontrollgerät eingelegt gehabt, so dass eine Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten für die Beamten nicht möglich war. Dieser Verstoß des Kroaten, der bei Siegsdorf angehalten worden war, richtete sich nach dem Fahrpersonalgesetz.

Im weiteren Verlauf wurde bei Teisendorf ein 42-jähriger Mann aus Nordmazedonien wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Er war mit einem VW in Richtung München unterwegs. Bei der Kontrolle konnte er zwar einen Führerschein vorweisen. Allerdings war dessen Gültigkeit schon geraume Zeit abgelaufen. Den Nordmazedonier erwartet nun ein Strafverfahren, das eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen dürfte. Da auch der Fahrzeughalter und Eigentümer des VW, ein 39-jähriger Mann aus Nordmazedonien, im Fahrzeug zugegen war, folgte gegen diesen eine weitere Anzeige wegen Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis als Fahrzeughalter. Auch in diesem Fall dürfte eine Geldstrafe ausgesprochen werden.

Bei Bergen wurde ein 24-jähriger Berufskraftfahrer aus der Slowakei mit seinem Kleintransporter-Anhänger-Gespann aus dem Verkehr gezogen. Auch er war gewerblich unterwegs. Die Auswertung des digitalen Kontrollgeräts im Zugfahrzeug Fiat brachte zum Ergebnis, dass der Slowake die Lenkzeiten mehrfach überschritten und die Ruhezeiten mehrfach unterschritten hatte. Der Slowake durfte vor Antritt der Weiterfahrt ein dreistelliges Bußgeld wegen der Verstösse nach dem Fahrpersonalgesetz hinterlegen.

Ein weiteres Kleintransporter-Anhänger-Gespann wurde bei Siegsdorf angehalten. Hiermit war ein 25-jähriger Berufskraftfahrer aus Bosnien unterwegs. Im Zugfahrzeug Iveco war noch ein analoges Kontrollgerät zur Verwendung von Schaublättern verbaut. Der Bosnier wollte wohl besonders gewieft sein. Er verwendete Schaublätter, die für dieses Kontrollgerät nicht zugelassen waren. Er erreichte durch dieses Handeln einen geringeren Geschwindigkeitsaufschrieb auf den Schaublättern, so dass er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h im Anhängerbetrieb deutlich überschreiten konnte. Den wachsamen Augen der kontrollierenden Beamten war dieses bewusste Fehlverhalten allerdings nicht entgangen. In der Folge wurde der Bosnier wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen zur Strafanzeige gebracht. Auch sein Verfahren dürfte in einer empfindlichen Geldstrafe enden

Pressemitteilung Verkehrspolizei Traunstein

Rubriklistenbild: © Jonas Güttler

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