Jugendlicher löst Polizeieinsatz an Schule aus

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An der Berufsschule in Traunstein gab es am Donnerstagvormittag einen Amokalarm.

Traunstein - Ein großes Polizeiaufgebot rückte am Freitag nach einem telefonischen Hinweis auf eine verdächtige Person an der Berufschule 1 in Traunstein an.

Der „Haubenträger“ konnte vorläufig festgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keinerlei Anhaltspunkte für eine geplante Gewalttat.

Gegen 10.30 Uhr entdeckte ein Schüler der Berufschule in der Wasserburger Straße auf dem Schulgelände im Freien eine Person, die eine Sturmhaube mit Augenschlitzen trug. Der Zeuge handelte vorbildlich und setzte sofort einen Notruf ab. Von der Polizeiinspektion Traunstein, unterstützt durch die Einsatzzentrale in Rosenheim, wurde auf Grund der unklaren Situation und der absolut glaubhaften Angaben des Mitteilers ein polizeilicher Großeinsatz ausgelöst. Das Schulgelände wurde abgesperrt.

Auch Notarzt und BRK-Kräfte wurde vorsorglich an den Einsatzort geschickt. Entsprechend eines Notfallplanes der Schule wurde begonnen, Schulklassen in Sicherheit zu bringen. Die Beamten bekamen bei der Befragung von Schülern die Information, dass ein Schüler offensichtlich zum Spaß schon öfter einmal mit einer Sturmhaube rumgelaufen sei. Mit diesen Erkenntnissen konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf das entsprechende Klassenzimmer.

Dort wurde der besagte junge Mann neben anderen Schüler auch vorgefunden. Er wurde ohne Widerstand fixiert und vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des 17-jährigen Traunreuters, seiner Sachen und des Klassenzimmers wurde zwar die Sturmhaube gefunden, jedoch nichts, was auf eine mögliche geplante Gewalttat hinweisen könnte. Er selbst wollte sich seinen Angaben nach nur einen Spaß machen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Lesen Sie auch den Bericht mit Fotos und Video

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