Junggesellenabschied mit Folgen

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Siegsdorf - Eine Geschwindigkeitsmessung auf der A8 kam einen Bosnier teuer zu stehen. Er fuhr nicht nur zu schnell, sondern hatte nach drei Tagen Party auch noch einiges an Alkohol im Blut.

Am Donnerstag zur Mittagszeit führte die Verkehrspolizei Traunstein auf der A8 Salzburg – München bei Siegsdorf eine Geschwindigkeitsmessung im beschränkten 80 km/h-Bereich durch. Kurz vor 12.30 Uhr wurde ein niederländischer Pkw, welcher mit zwei Männern besetzt war, mit 113 km/h gemessen. Eine Motorradstreife nahm das Fahrzeug auf und unterzog es letztlich der Kontrolle zur Beanstandung des Geschwindigkeitsverstoßes. Dem Polizeibeamten schlug bereits beim Öffnen der Fahrzeugtüre starker Alkoholgeruch entgegen. Ein Alkotest beim Fahrer ergab einen stolzen Wert von 2,78 Promille.

Auf die Frage wie der hohe Wert zustande kommt, gab der Fahrer, ein 37-jähriger in den Niederlanden wohnender Bosnier an, dass er mit seinem Freund dessen Junggesellenabschied über den Zeitraum von drei Tagen in der bosnischen Heimat gefeiert habe und es recht lustig und zünftig war. Weiter gab er an, dass er seit Mitternacht keinen Alkohol mehr getrunken habe. Daraufhin wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein eine Blutentnahme in Klinikum Traunstein durchgeführt und der Führerschein zur Eintragung des Sperrvermerkes sofort sichergestellt.

Beide mussten sich nun eine Fahrgelegenheit organisieren, da auch der Beifahrer und baldiger Bräutigam bereits zuvor in den Niederlanden wegen Trunkenheit im Verkehr seine Fahrerlaubnis abgeben musste.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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