17 Jugendliche feiern eine Kiesgruben-Party

Töging - Beamte stießen am Samstag in einer Kiesgrube auf einige zum Teil erst 13-jährige Jugendliche, die gemeinsam Alkohol konsumierten.

Die Jugendlichen hatten dort eine Party steigen zu lassen. Bei der anschließenden Jugendschutzkontrolle staunten die Polizeibeamten nicht schlecht, dass nicht nur Bier konsumiert, sondern auch „harte Sachen“ wie Wodka getrunken wurden. Von den angetroffenen 17 Jugendlichen war nur ein Bursche volljährig und lediglich fünf weitere Jugendliche über 16 Jahre alt. Die restlichen elf Jungen und Mädchen waren allesamt jünger als 15 Jahre und hätten demnach gar keinen Alkohol trinken dürfen. Sie waren jedoch mit bis zu einem Pomille deutlich alkoholisiert. Die jüngste Teilnehmerin war gerade 13 Jahre alt.

Die Jugendlichen hatten vor, in der Kiesgrube eine Geburtstagsparty zu veranstalten. Den Besitzer der Kiesgrube hatten sie nicht um Erlaubnis gefragt. Der Kiesgrubenbesitzer war nicht einverstanden, so dass gegen die Jugendlichen nun wegen Hausfriedensbruches ermittelt wird. Nachdem ihre Personalien festgestellt worden waren und sie den produzierten Müll aufgeräumt hatten, konnten die jungen Töginger den Heimweg antreten. Bei einem Jugendlichen wurde zudem ein Böller aus Tschechien gefunden. Der Besitz ist in Deutschland aufgrund der Gefährlichkeit verbotenen. Der Böller wurde noch vor Ort sichergestellt. Auf den Burschen kommt nun ein Strafverfahren zu. Die Erziehungsberechtigten werden soweit noch nicht geschehen von den Aktivitäten ihrer Sprösslinge in Kenntnis gesetzt.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

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