20 Tonnen Glaswaren ungesichert auf Lkw

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Untergeisenfelden - Ein Lkw-Fahrer wurde auf der B20 bei Untergeisenfelden mit über 20 Tonnen Glaswaren ungesichert auf der Ladefläche erwischt. Ein Österreicher überschritt die Lenkzeiten erheblich.

Am Freitag führten Beamte des Einsatzzuges Traunstein in den Vormittagssstunden Schwerverkehrskontrollen auf der B20 bei Untergeisenfelden durch. Gegen einen tschechischen Brummifahrer musste eine Anzeige wegen mangelnder Ladungssicherung erstellt werden. Der junge Mann hatte über 20 Tonnen Glaswaren ungesichert auf der Ladefläche transportiert. Erst nachdem er die Ladung gesichert und eine Geldbuße hinterlegt hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen.

Für einen 59-jährigen österreichischen Spediteur, der selbst den Lkw steuerte, endet die Fahrt an der Kontrollstelle. Laut fahrzeugeigenen Aufzeichnungen saß der Mann seit zehn Stunden hinter dem Steuer. Davor hatte er seine Fahrt für nicht einmal sechs Stunden Ruhezeit unterbrochen. Vorgeschrieben wären aber mindestens neun Stunden gewesen. Der Fahrer musste seinen 40-Tonner abstellen und durfte erst nach Einbringung der erforderlichen Ruhezeit weiterfahren.

Bei einem weiteren Lkw-Lenker wurde festgestellt, dass er absichtlich falsche Diagrammscheiben in seinen Fahrtenschreiber eingelegt hatte. Dadurch wurden die Aufzeichnungen völlig verzerrt und eine Kontrolle der Geschwindigkeit war nicht mehr möglich. Gegen den 58-jährigen Landshuter wurde ein Strafverfahren wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen eingeleitet. Über den Fall wird nun der Staatsanwalt entscheiden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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