Lkw-Fahrer streift Leitplanke: 1,1 Promille

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Bergen/Piding - Ein Lkw-Fahrer kam am Sonntag um kurz nach Mitternacht mit seinem Sattelzug auf der A8 nach rechts von der Fahrbahn ab und flüchtete. Der Grund war bald offensichtlich.

Der Fahrfehler passierte auf der A 8 in Richtung Salzburg, kurz vor der Tank- und Rastanlage Hochfelln-Süd. Hierbei streifte er mit der Beifahrerseite seines Sattelzugs die rechte Schutzplanke und beschädigte diese erheblich. An der Tank- und Rastanlage Hochfelln-Süd hielt der Fahrer seinen Sattelzug kurz an und begutachtete seinen Schaden, um kurz danach seine Fahrt in Richtung Salzburg fortzusetzen. Seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur Regulierung des Schadens, der sich an der Schutzplanke auf mindestens 3000 Euro beläuft, kam er nicht nach.

Im Rahmen der Fahndung konnte der Sattelzug an der Anschlussstelle Piding durch eine Streife der Autobahnpolizeistation Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen werden. Der Grund für das Flüchten vom Unfallort des Slowaken war offensichtlich. Bei der Kontrolle fiel der Fahrer auf Grund starker Alkoholisierung fast aus dem Führerhaus seiner Sattelzugmaschine. Ein Test am Alkomaten erbrachte einen Wert, der weit über 1,1 Promille und somit auch erheblich im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Der 53-jährige Kraftfahrer wurde zur Blutentnahme in das Krankenhaus Bad Reichenhall gebracht. Sein Führerschein wurde eingezogen. Der Slowake muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und weiterer Delikte verantworten. Ihn erwartet eine empfindliche Geldstrafe und ein länger andauernder Entzug seiner Fahrerlaubnis. Zudem muß sich die slowakische Spedition des 53jährigen Kraftfahrers in den nächsten Tagen um einen Ersatzfahrer bemühen.

Rubriklistenbild: © Symbolbild

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