Kontrolle: Zu wenig Pause kostet 1000 Euro

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Untergeisenfelden - Schwerverkehrskontrollen auf der Bundesstraße 20 decken erhebliche Mängel auf: Ein slowenisches Pärchen hatte die Ruhezeiten massiv unterschritten.

Am Donnerstag, 17. Februar, führten Beamte des Einsatzzuges Traunstein in den Mittagsstunden Schwerverkehrskontrollen auf der B20 bei Untergeisenfelden durch. Gegen zwei Brummifahrer, slowakische beziehungsweise litauische Lkw-Lenker, mussten Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Sie hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h massiv überschritten.

Der Spitzenreiter war mit knapp 90 Sachen unterwegs. Bei einem der beiden Raser kam erschwerend hinzu, dass er seine Ladung nur schlecht gesichert hatte. Zwei türkische und ein österreichischer Lkw-Fahrer machten sich bei ihrer Ladungssicherung wenig Gedanken. Sie fuhren mit Ladungen von 25 beziehungsweise 16 Tonnen ohne jegliche Sicherung in die Kontrollstelle. Weiterfahren durften sie erst, nachdem sie ihre Fracht entsprechend gesichert hatten.

Zudem mußten sie für das laufende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung in Bar hinterlegen. Auf ein slowenisches Pärchen, das sich beim Lenken ihres 38-Tonner-Sattelzugs abwechselte, kommt ein Bußgeld von knapp 1.000 Euro zu: Sie hatten die gesetzlich vorgeschriebenenen Ruhezeiten massiv unterschritten. Statt einer täglichen Ruhezeit von mindestens neun Stunden legten sie nur zwei beziehungsweise drei Stunden Pause ein und setzten dann ihre Fahrt fort. So waren sie nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Der Lkw wurde abgestellt und durfte erst nach Einbringung der erforderlichen Ruhezeit wieder weiter gefahren werden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd 

Rubriklistenbild: © pa

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