Motorradfahrer an „Windeckreibn“ schwer gestürzt

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Abtransport des Verletzten mit dem gelandetem Rettungshubschrauber "Heli 3" bei Vollsperrung der B307.

Schleching - Am Nachmittag ist ein 47 Jahre alter Motorradfahrer auf der B307 im Bereich zwischen der Landesgrenze zu Österreich schwer gestürzt.

Am Sonntag gegen 16 Uhr befuhr ein Eletroingenieur aus dem Bereich Samerberg die B307 im Bereich zwischen der Landesgrenze zu Österreich und Schleching mit seinem Motorrad in Fahrtrichtung Schleching. An der sogenannten „Windeckreibn“ kam er vermutlich infolge zu hoher Geschwindigkeit und eines Fahrfehlers zu Sturz und schlitterte über die Gegenfahrbahn in die Leitplanke. Hier blieb er schwerverletzt liegen.

Da die Unfallmeldung an die österreichischen Polizeibehörden abgesetzt wurde und anfänglich nicht klar war, dass sich der Unfall auf deutschen Staatsgebiet ereignet hatte, eilten die Polizeibeamten der Polizei Kössen zum Unfallort und übernahmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen der BRK-Kräfte aus Reit im Winkl.

Da ein Notarzt an der Unfallstelle benötigt wurde, wurde „Heli 3“ aus Langkampfen in Tirol angefordert. Infolge anfänglich mangelnder Landemöglichkeit an der Unfallstelle wurde der Notarzt mittel Bergetauverfahren zusammen mit dem an Bord befindlichen Flugretter abgesetzt. Im weiteren Verlauf wurde der schwer verletzte Motorradfahrer durch die Rettungskräfte versorgt und nach Räumung eines Landeplatzes vom „Heli 3“ ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht.

Die B307 musste durch die Beamten der Polizeiinspektion Grassau in Zusammenarbeit mit ihren österreichischen Kollegen für kurze Zeit voll für den Verkehr gesperrt werden. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von 1500 Euro.

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