Nach Beinahe-Unfall weitergefahren

Bad Empfing - Ein Lokführer konnte am Mittwoch den Zusammenstoß seines Zuges mit einem Lkw am Bahnübergang Bad Empfing verhindern. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Kraftfahrer, der sich vom Bahnübergang entfernte.

Ein Lokführer konnte am Mittwoch den Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Lkw am Bahnübergang Bad Empfing verhindern. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Kraftfahrer, der sich nach der Schnellbremsung des Zuges vom Ort des Geschehens entfernt hatte.

Die Regionalbahn 27438, die von Traustein aus Richtung Mühldorf fuhr, näherte sich um die Mittagszeit dem beschrankten Bahnübergang Bad Empfing. Der Lokführer bemerkte, dass der Auflieger eines Lastkraftwagens im Gleisbereich stand. Er reagierte unverzüglich und leitete die Schnellbremsung ein. Da der Zug noch rechtzeitig zum Stehen kam, blieb ein größerer Unfall aus. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt unverrichteter Dinge fort.

Dem Bundespolizeirevier Freilassing konnte allerdings das österreichische Kennzeichen des betreffenden Aufliegers übermittelt werden. Die Beamten stellten mit Hilfe der benachbarten österreichischen Behörden den Halter des Fahrzeugs fest und ermittelten den Fahrer des Firmen-Lkw. Die Bundespolizei hat den 45-jährigen Deutschen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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