Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Siegsdorf - Weil die Insassen eines gestoppten BMW auf mehreren Fahndungslisten standen, durchsuchte die Polizei das Auto. Die gesuchten Betrüger hatten einiges dabei:

Am Montagabend, den 22. Januar, bemerkte eine Streife der Pidinger Schleifahnder einen vollbesetzten BMW mit deutscher Zulassung in Richtung München. Aufgrund des Verkehrsaufkommen auf der Autobahn konnte das Auto erst in Siegsdorf einer Kontrolle unterzogen werden.

Die Überprüfung der Zulassung des BMW ergab, dass kein Versicherungsschutz mehr besteht. Auch war das Gefährt von der zuständigen Zulassungsstelle zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben.

Auch die Insassen des nun entstempelten Fahrzeug waren für den Polizeicomputer keine Unbekannten. So hatten alle vier Reisenden mehrere Einträge in Richtung Betrugs- und Eigentumsdelikte. Dazu kamen noch mehrere Fahndungsnotierungen von verschiedenen Staatsanwaltschaften im ganzen Bundesgebiet. Dabei wurden Hinweise auf Goldschmuckbetrügereien festgestellt.

Nun wurde das Auto und die Gepäckstücke genauer unter die Lupe genommen. Und hierbei wurden die Fahnder auch fündig.

Hinter der Rücksitzbanklehne wurden zwei versteckte weiße Plastiktüten entdeckt. Inhalt der Tüten waren mehrere duzende Goldringplagiate (Ringe und Ketten). Diese waren versehen mit Wertprägungen, die den Reinheitsgrad des angeblich verwendeten Goldes angaben. Dem nicht genug, die „Schmuckstücke“ wiesen auch Markenlogos wie unter anderem -Armani, Nike, Mercedes oder Dolce & Gabana- auf, um eine Wertsteigerung zu erzielen.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Fachkommissariat K10 der KPI Traunstein.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser