Neugierde kostet Raser über 500 Euro

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Pittenhart - Erst wurde ein 24-jähriger Handwerker mit seinem Lkw geblitzt, wenig später kehrte er aus Neugier an den Ort des Geschehens zurück. Dies kam ihm teuer zu stehen.

Dass Neugierde sehr teuer werden kann, wird sich ein 24-jähriger Verputzer aus Großkarolinenfeld wohl merken.

Im Gemeindegebiet von Pittenhart wurde am Mittwoch, den 2. April, eine Geschwindigkeitsmessung mittels Lichtschranke an der TS21 von einem Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein durchgeführt.

Gegen 19.05 Uhr wurde ein 24-jähriger Handwerker aus Großkarolinenfeld von drei Beamten beobachtet, als er geblitzt wurde. Statt der erlaubten 60 km/h war er mit seinem 7,5 Tonner mit 77 km/h unterwegs - ein Bußgeld von lediglich 20 Euro.

Raser packte die Neugier

Unmittelbar danach erschien er wieder an der Kontrollstelle, offenbar um seine Neugierde zu befriedigen. Ungünstig für ihn war, dass zwei der anwesenden Beamten zur Schwerverkehrskontollgruppe gehörten. Diesen entging bei der anschließenden umfassend durchgeführten Kontrolle die ungesicherte 33-Kilogramm-Gasflasche auf der Ladefläche nicht. Mit einem Abstand von ca. zwei Meter zur Stirnwand lag die Gasflasche praktisch „freifliegend“ auf der Ladefläche! Hierfür ist ein Bußgeld von 500 Euro vorgesehen.

Außerdem war der Termin zur Hauptuntersuchung am Lkw bereits seit einem Jahr abgelaufen. Hierfür bekommt der Halter des Lkw, der Vater des schnellen Handwerkers, eine extra Rechnung - Bußgeld 40 Euro.

Fazit: Neugierde lohnt sich nicht!

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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