Polizei stoppt Lkw-Fahrer nach Notruf

In Schlangenlinien und unter Drogen von Chieming bis nach Rosenheim

Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer aus dem Landkreis Rosenheim teilte am Dienstagvormittag, 16. Februar, über die Polizeiinspektion Traunstein einen Lkw mit, der in Schlangenlinien vor dem Mitteiler fuhr.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Chieming/Grabenstätt/Raubling - Zunächst fuhr der 40-Tonner auf der Landstraße zwischen Chieming und Grabenstätt, wo er mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet. An der Anschlussstelle Grabenstätt fuhr der Lkw dann auf die Autobahn A8 in Richtung München auf, wo er seine waghalsige Fahrt fortsetze.

Durch eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim konnte der Lkw an der Anschlussstelle Rosenheim-West angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei war der Grund für die Fahrweise schnell klar. Bei dem Fahrzeugführer, ein 25-jähriger in Deutschland lebender Pole, konnte durch die Beamten ein drogentypische Verhalten festgestellt werden.

Ein durchgeführter Urintest war positiv auf Amphetamine und bestätigte den Verdacht eines vorangegangen Drogenkonsums. Der Fahrzeugführer selbst wollte sich nicht an ein Konsum von Drogen erinnern. Nach einer Blutentnahme und der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Lkw-Fahrer wieder entlassen. Ihn erwartet nun eine empfindliche Geldstrafe. Zudem wird er vermutlich in nächster Zeit kein Kraftfahrzeug mehr führen dürfen. 

Pressemeldung Verkehrspolizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © Jonas Güttler/dpa

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