Nach 40-stündiger Ausbildung

„Meinerseits etwas zurückgeben“: Zwei neue Gesichter für die Trostberger Sicherheitswacht

Die beiden frischgebackenen Angehörigen der Sicherheitswacht Trostberg, Frau Pettinger und Herr Cetin.
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Die beiden frischgebackenen Angehörigen der Sicherheitswacht Trostberg, Frau Pettinger und Herr Cetin.

Trostberg - Nachdem in Trostberg die Sicherheitswacht schon nahezu zwei Jahre ihren ehrenamtlichen Dienst für den Bürger leistet, durfte nun stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Trostberg, EPHK Siegfried Zielinski, zwei neue Bewerber in den Dienst stellen und ihnen die Bestellungsurkunden aushändigen.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Die verpflichtende vorausgehende 40-stündige Ausbildung durch den örtlichen Verantwortlichen für die Sicherheitswacht, PHK Michael Doppelberger, hatte sich zwar aufgrund der Corona-Pandemie wesentlich verzögert, konnte aber jetzt mit dem Prüfungsgespräch erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Die 53-jährige Helga Pettinger und der 28-jährige Orhan Cetin verstärken nun das bestehende, eingespielte sechsköpfige Team der Trostberger Polizei bei ihren Streifengängen im Trostberger Ortsgebiet.

Nach ihrem Job als Verkäuferin ist Frau Pettinger ihren Angaben nach nun Hausfrau und Oma. In ihrer Freizeit bewege sie sich gerne an der frischen Luft, was natürlich ideal zu ihrer Streifendiensttätigkeit bei der Sicherheitswacht passe. Frau Pettinger lebe gerne in Trostberg und daher sei es ihr ein Anliegen, sich aktiv für die Sicherheit und Ordnung in ihrer Heimatstadt zu engagieren und als Ansprechpartner mit dem „kurzen Draht“ zur Polizei für den „Bürger auf der Straße“ zur Verfügung zu stehen.

Herr Cetin wohnt in Garching, arbeitet allerdings als Chemiearbeiter in Trostberg, wo auch sein hauptsächlicher Lebensmittelpunkt liegt. Schon bei seinem Bewerbungsgespräch mit PHK Doppelberger, erklärte er auf die Frage, was ihn dazu bewogen hätte, sich bei der Sicherheitswacht zu bewerben, er sei mit 12 Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen, wo er sehr gut aufgenommen wurde und ein neues Leben beginnen konnte. Dafür sei er wirklich dankbar. „Die Menschen hier und auch der deutsche Staat haben so viel für mich getan, jetzt möchte ich meinerseits etwas zurückgeben“, so seine Worte und Haltung für sein ehrenamtliches Engagement.

Im Rahmen eines kleinen offiziellen Akts in den Räumlichkeiten der Trostberger Dienststelle dankte ihnen EPHK Zielinski nun für ihre Bereitschaft, diesen verantwortungsvollen und wichtigen Dienst zum Wohle der Gesellschaft zu leisten, und wünschte stets ein gutes Gespür für die Belange der Bürger als Bindeglied der Polizei in einer zunehmend egoistischeren Gesellschaft.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg

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