Randale am Rand des Frühlingsfests

Traunstein - Schlägereien und Alkohl riefen mehrmals die Einsatzkräfte auf den Plan. Lesen Sie hier die Polizei-Bilanz des ersten Frühlingsfest-Tages.

Anlässlich des Frühlingsfestes in Traunstein kam es zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Gegen 23:00 Uhr drohte die Lage am Volksfest zu eskalieren und es waren insgesamt sieben Streifen der Polizei Traunstein, Grassau, Ruhpolding im Einsatz. Eine genaue Anzahl der Auseinandersetzungen kann noch nicht gesagt werden, da einige Streithähne auf den nächsten Tag zur Anzeigenerstattung verwiesen wurden. Etwa gegen 00:00 Uhr kam es im Bereich des Volksfestes Streitigkeit zu einer größeren Schlägerei wobei zuerst von 10 Personen die Rede war. Vor Ort wurde festgestellt, dass sich „nur“ zwei Personen am Boden wälzten, aber eine größere Gruppe sie anfeuerte und die Lage immer weiter zu eskalieren drohte. Auf dem Heimweg kamen die beiden in Streit, wobei auch Maßkrüge beim Schlagen im Spiel waren. Dabei erlitt eine Person eine Platzwunde, so dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Natürlich war wieder mal ausreichend Alkohol im Spiel.

Am Bahnhof in Traunstein kam es dann zu einer weiteren gefährlichen Körperverletzung, bei der nunmehr etwa 20 Personen aktiv beteiligt waren. Zuerst kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, die schließlich eskalierte. Eine Person wurde zu Boden geschlagen und anschließend gestiefelt. Da der Personenauflauf am Bahnhof immer größer und unübersichtlicher wurde, konnten die vier Haupttäter nur noch von einem unbeteiligten Zeugen erkannt und identifiziert werden. Die vier Täter waren gerade dabei, den Tatort mit einem Pkw zu verlassen, konnten jedoch von der Polizei noch gestoppt werden. Geschädigt sind bis dato sechs Personen, die allesamt Verletzungen im Bereich des Gesichtes davontrugen. Zu schwereren Verletzungen kam es wie durch ein Wunder nicht. Zwei der Täter mussten aufgrund ihrer Alkoholisierung die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Des weiteren wurde von den Rettungskräften vor Ort gemeldet, dass etwa 15 Einsätze aufgrund alkoholisierter Personen gefahren werden mussten, wobei acht Personen noch Jugendliche waren. Der Spitzenreiter der jugendlichen Alkoholisierten hatte einen Wert von etwa zwei Promille und musste die Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen.

(Pressemeldung PI Traunstein)

Rubriklistenbild: © dpa

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