Landwirtschaftliche Maschinen schwer beschädigt

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Waging - Unbekannte haben landwirtschaftliche Maschinen schwer beschädigt und es ist dabei nur Glück zu verdanken, dass Arbeiter nicht verletzt oder sogar getötet wurden.

An zwei aufeinander folgenden Tagen kam es in den Gemeinden Haslach und Fürst zu mutwilligen Sachbeschädigungen an einer landwirtschaftlichen Maschine, die auf den Maisfeldern zu Häckselarbeiten eingesetzt war. Nur einem glücklichen Umstand war es zu verdanken, das sich die Arbeiter dabei nicht verletzten.

Am Mittwoch den, 28. September, führte ein Lohnunternehmer Maishäckselarbeiten in Haslach bei Waging durch. Aufgrund eines Geräusches stellte er seine Maschine ab und fand im Schneidwerk des Häckslers ein Edelstahlrohr im Durchmesser von fünf Zentimetern. Durch das sofortige Abschalten der Maschine entstand kein nennenswerter Sachschaden.

Am Donnerstag, den 29. September, wurden durch das selbe Unternehmen im unweit gelegenen Ort Fürst wieder Maishäckselarbeiten durchgeführt. Dabei geriet erneut ein Edelstahlrohr in das Mähwerk, allerdings mit schlimmeren Folgen. Das Mähwerk wurde vollständig zertrümmert und die Einzelteile teilweise mit hoher Geschwindigkeit ausgeworfen. Am Häcksler selbst entstand ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro.

Durch die ausgeworfenen Metallteile bestand für die Erntearbeiter, den Fahrer des Häckslers und dem hinterherfahrenden Schlepperfahrer, die Gefahr von schwerwiegendsten Verletzungen. Zu körperlichen Schäden kam es – letztlich nur aufgrund von glücklichen Umständen – nicht.

Diese Handlungen der unbekannten Täter richten sich womöglich in erster Linie gegen die Erntemaschinen. Es könnte aber auch für die beteiligten Arbeiter mit schweren Verletzungen und im schlimmsten Fall tödlich enden. Auch dafür müssten sich diese Täter verantworten und die rechtlichen Konsequenzen tragen.

Hinweise zur Aufklärung der Straftat werden an die Polizeiinspektion Laufen unter der Telefonnummer 08682 / 8988-0 erbeten.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Laufen

Rubriklistenbild: © dpa

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