Personenkontrolle in Bergen

Schienenfahnder beweisen „guten Riecher“ - Statt Ausweis Marihuana im Gepäck

Im Rahmen einer Identitätsfeststellung bei einer jungen Frau führte der im wahrsten Sinne „gute Riecher“ der Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding zur Sicherstellung von knapp 22 Gramm Marihuana.

Pressemitteilung im Wortlaut

Bergen - Einen „guten Riecher“ hatten am vergangenen Sonntag die Schienenfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding, als sie eine deutsche Staatsangehörige in einem Regionalzug auf dem Weg von Bernau nach Traunstein, auf Höhe Bergen, kontrollierten.

Da sich die 19-jährige Frau zunächst nicht ausweisen konnte, wurde ihr mitgeführtes Reisegepäck nach Dokumenten durchsucht, die möglicherweise Rückschlüsse auf ihre Identität geben könnten. Doch schon beim Öffnen der Handtasche der jungen Frau galt das Interesse der Polizisten nicht mehr nur dem bloßen Auffinden von Dokumenten.

Ein berufsbedingt den Fahndern bestens bekannter Geruch war ab diesem Zeitpunkt deutlich wahrnehmbar und so dauerte es auch nicht lange bis die Beamten zwei in Frischhaltefolie gewickelte Portionen Marihuana in den Händen hielten - die Verwiegung ergab eine Gesamtmenge von knapp 22 Gramm.

Das Rauschgift wurde sichergestellt und die 19-Jährige, die selbst angab, das Marihuana aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig zu konsumieren, wurde wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. Da ihre Identität mittlerweile zweifelsfrei feststand und sie über einen festen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt, konnte sie nach der Anzeigenaufnahme ihre Heimreise fortsetzen.

Pressemitteilung der Grenzpolizeiinspektion Piding im Wortlaut

Rubriklistenbild: © Daniel Maurer

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