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Mit Waffe in Handschuhfach in Siegsdorf

Unbelehrbarer 28-Jähriger von Chef vor Gefängnis bewahrt

Am 31. Mai wurde ein 28-Jähriger von der Polizei kontrolliert, dabei wurde festgestellt dass gegen ihn noch zwei offene Haftbefehle zu vollstrecken sind. Einen Führerschein hatte der Mann nicht, dafür aber eine Schreckschusspistole im Handschuhfach.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Siegsdorf - Am 31. Mai wurde gegen 19.30 Uhr auf der BAB A8 in Fahrtrichtung Salzburg bei Siegsdorf ein slowakisches Auto samt Insassen von einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein angehalten und einer Kontrolle unterzogen.

Hierbei händigte der 28-jährige Fahrzeugführer alle erforderlichen Dokumente aus. Eine Überprüfung ergab, dass dem 28-jährigen Slowaken aufgrund diverser Verkehrsstraftaten in der Vergangenheit die Fahrerlaubnis gerichtlich entzogen wurde.

Zudem wurde bei der weiteren Überprüfung im Fahndungssystem der Polizei festgestellt, dass bei dem jungen Erwachsenen noch zwei offene Haftbefehle zu vollstrecken sind. Unter anderem wurde er bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Des Weiteren wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz.

Bei der Kontrolle wurde bei dem offensichtlich unbelehrbaren Fahrzeugführer im Handschuhfach eine Schreckschusspistole samt Munition aufgefunden, für welche ein sogenannter „Kleiner Waffenschein“ zum Führen erforderlich gewesen wäre. Diesen konnte der Kontrollierte natürlich nicht vorweisen.

Aufgrund dessen wurde er erneut wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Vergehens nach dem Waffengesetz angezeigt.

Nachdem er seine Schreckschusswaffe als Beweismittel im Strafverfahren abgeben durfte, entging er der Einlieferung in eine Justizvollzuganstalt lediglich aufgrund der Gutmütigkeit seines Arbeitgebers. Dieser hinterlegte für ihn, zur Abwendung der oben genannten Haftbefehle, über 5.000 Euro in bar.

Man darf gespannt sein, in welcher Höhe die erneut begangen Vergehen belohnt werden, da es sich augenscheinlich um einen nicht belehrbaren Zeitgenossen handelt…

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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