Gefährlicher Reisebus gestopppt

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Siegsdorf - Bei einer Verkehrskontrolle kontrollierte die Traunsteiner Verkehrspolizei einen Reisebus, der erhebliche Sicherheitsmängel aufwies.

Was würden sie machen, wenn sie sich nach einer Hilfeleistung bei einem Unfall eine schmerzhafte Entzündung zuziehen? Diese und ähnliche Fragen musste sich der Fahrer eines deutschen Fernreisebusses gefallen lassen, nachdem er von der Verkehrspolizei Traunstein zu einer Kontrolle angehalten wurde. Hierbei wurden mehrere Verstöße gegen die Vorschriften über mitzuführende Sicherheitsausrüstung festgestellt. Die vorgeschriebenen Verbandskästen waren bereits in den Jahren 2003 und 2006 abgelaufen, eine sterile Erste-Hilfe-Leistung gänzlich unmöglich. Der vorgeschriebene Feuerlöscher hätte bereits im Jahr 2010 überprüft werden müssen, auch diese Frist wurde „übersehen“. Eine vorgeschriebene Warnlampe fehlte gänzlich, so dass die Reisegruppe eine Zwangspause einlegen musste, bis der Fahrer nach der Anzeigenaufnahme im umliegenden Zubehörhandel die fehlenden bzw. abgelaufenen Ausrüstungsgegenstände neu gekauft hatte und der Bus wieder den Ausrüstungsvorschriften entsprach. Neben den Sicherheitsmängeln wurden auch noch Verstöße gegen das Genehmigungsrecht festgestellt, sowohl den Fahrer als auch den Unternehmer erwartet nun ein Verfahren der zuständigen Verfolgungsbehörde.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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