Nach Kontrolle auf A8 bei Neukirchen

Zweimal „Zwangsstopp“ während der Urlaubsfahrt

Siegsdorf - Für zwei Autofahrer endete am Donnerstag die Weiterfahrt auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Neukirchen. Keiner der beiden war im Besitz eines gültigen Führerscheins.

In den Morgenstunden wurde ein Pkw mit Ebersberger Zulassung, besetzt mit drei Personen, von den Pidinger Schleierfahndern kontrolliert. Auf die Frage nach seinem Führerschein gab der 46-jährige österreichische Fahrzeuglenker an, diesen in Kroatien, wo sie gerade im Urlaub waren, vergessen zu haben. Wie ein Blick in den Fahndungscomputer jedoch zeigte, entsprach dies nicht ganz der Wahrheit. 

Aufgrund eines Verkehrsverstoßes wurde dem 46-Jährigen ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt. Dieses Fahrverbot trat er auch ordnungsgemäß an - dumm nur, dass er seinen Führerschein erst in zwei Tagen wieder erhalten hätte und sich erst ab diesem Zeitpunkt wieder hinters Lenkrad hätte setzen dürfen. Neben einer Untersagung der Weiterfahrt wurde er wegen eines Vergehens des Fahrens trotz Fahrverbot zur Anzeige gebracht. Für die Weiterfahrt musste er sich einen Ersatzfahrer organisieren, denn keiner der Mitinsassen war im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis. 

Kurz vor Mitternacht musste ein 33-jähriger Rumäne zwangsweise vom Fahrer- auf den Beifahrersitz wechseln. Zwar konnte dieser eine rumänische Fahrerlaubnis vorweisen, jedoch ergab hier die Überprüfung, dass er von dieser ausländischen Fahrerlaubnis in Deutschland keinen Gebrauch machen darf. Grund hierfür waren zwei Anzeigen aufgrund von Trunkenheitsfahrten in den Jahren 2015 und 2018. Die vierköpfige Familie konnte anschließend ihre Urlaubsfahrt nach erfolgter Anzeigenaufnahme ohne größeren Zeitverlust fortsetzen, denn zum Glück war diesmal die Ehefrau im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.

Pressemeldung Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © picture alliance / Bodo Marks/dp (Symbolbild)

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