Kriminelle Vergangenheit wird zum Verhängnis

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunstein - Eine Verkehrskontrolle wurde am Freitagabend einem bosnischen Fernfahrer zum Verhängnis. Er wurde schon seit geraumer Zeit mit Haftbefehl gesucht.

Am Freitagabend wurde der Verkehrspolizei Traunstein eine in Fahrtrichtung München fahrende Sattelzugmaschine mitgeteilt, die Flüssigkeit verliert.

Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass der Flüssigkeitsverlust harmlos war, es war lediglich ein hinter dem Führerhaus befestigter Kanister undicht, in dem der bosnische Fahrer Wasser zum Händewaschen vorrätig hielt. Der Fahrer verschloss ihn im Verlauf der Kontrolle und bedankte sich freundlich für den Hinweis.

Nicht mehr ganz so harmlos war die weitere Feststellung der Beamten. Vor der Kontrolle telefonierte der Fahrer während der Fahrt mit seinem Handy, was ihm eine Anzeige sowie einen Punkt in Flensburg einbrachte. Nicht mehr ganz so erfreut zahlte er die Sicherheitsleistung für das zu erwartende Bußgeld.

Doch damit war es für den Lkw-Fahrer noch nicht abgetan. Da er es in der Vergangenheit mit dem Eigentum fremder Personen nicht so genau nahm und hierbei erhebliche kriminelle Energie an den Tag legte, wurde er, wie die Überprüfung seiner Personalien ergab, von der Staatsanwaltschaft Flensburg per Haftbefehl gesucht. Da weder er, noch sein Arbeitgeber oder Bekannte den zur Abwendung einer Freiheitsstrafe geforderten Betrag im mittleren vierstelligen Bereich aufbringen konnten, wurde er verhaftet. Er muss nun für knapp acht Monate seine Strafe in einer Justizvollzugsanstalt absitzen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser