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Verkehrskontrolle zwischen Laufen und Tittmoning

109 statt 60 km/h - Polizei stoppt Lkw-Raser auf B20

Am Montagvormittag (7. März) führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein an der Bundesstraße 20 zwischen Laufen und Tittmoning Schwerverkehrskontrollen durch. Hierbei wurde eine Vielzahl teils erheblicher Verkehrsverstöße festgestellt.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

Laufen/Tittmoning - So wurde bereits kurz nach Kontrollbeginn ein 30-jähriger bosnischer Staatsbürger mit seinem slowenischen Gefahrgut-Sattelzug in die Kontrollstelle beordert. Das Fahrzeug war beladen mit Fässern, befüllt mit entzündbarer Harzlösung, mit einer Gesamtmasse von knapp 20 Tonnen. Bei der durchgeführten technischen Überprüfung musste am Sattelanhänger ein beschädigter Reifen festgestellt werden, mit mehreren Schäden bis in den Reifenunterbau.

Zudem befand sich ein Gaskocher im Führerhaus, welcher weder einen transportfähigen Zustand aufwies, noch jedwede Sicherung gegen Verrutschen, Umfallen oder Hin- und Herrollen besaß. Dem Bosnier wurde daraufhin die Weiterfahrt bis zur Behebung der beanstandeten Mängel untersagt. Des weiteren erwartet ihn wegen der begangenen Verstöße eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit zu erwartendem Bußgeld im mittleren dreistelligen Euro-Bereich.

Die im Folgenden kontrollierten Lkw-Fahrer mussten überwiegend wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet werden. Insgesamt fünf Fahrer wurden wegen dieses Delikts angezeigt, wobei in zwei Fällen das jeweilige Bußgeld wegen mehrfacher Geschwindigkeitsüberschreitungen verdoppelt wurde. So auch beim Tagesschnellsten, einem 42-jährigen bosnischen Staatsbürger, welcher mit seinem bosnischen Sattelzug bei zulässigen 60 km/h eine Geschwindigkeit von 109 km/h bergab erreichte. Ihn erwarten nun ein Bußgeld von rund eintausend Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot für Deutschland.

Ferner stellten die Beamten einige Verstöße von beteiligten Speditionen fest. So wurden unter anderem eine slowenische und eine polnische Spedition wegen Verletzung der Pflicht zur Sicherung der Lenk- und Ruhezeitdaten beim Bundesamt für Güterverkehr angezeigt und müssen nun jeweils mit einem Bußgeld im oberen dreistelligen Euro-Bereich rechnen.

Pressebericht Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Jonas Güttler (Symbolbild)