Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

19 Bewohner evakuiert – Rauchmelder retteten Menschenleben

Kinderzimmer in Tittmoning in Brand: 70.000 Euro Schaden, zwei Verletzte und drei gerettete Tiere

Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
+
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.

Am frühen Montagmorgen kam es zu einem Brand in einer Wohnung in Tittmoning. Die zwei Bewohnerinnen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Der dabei entstandene Schaden wird auf 70.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die Ermittlungen.

So geht es nach dem Brandschaden für die Betroffenen weiter: Der Sohn nahm seine Mutter mit Haustieren vorübergehend in der Wohnung auf (Plus-Artikel von chiemgau24.de)

Update, 11.54 Uhr - Bilanz der Feuerwehren

Die Mitteilung im Wortlaut:

Am Montag (20. Dezember) wurden um 0.25 Uhr zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte zu einem Wohnungsbrand in Tittmoning gerufen. In einem Mehrparteienhaus in der Kardinal-Faulhaber-Straße hatten Rauchmelder ausgelöst, aus einem Kinderzimmer drang Rauch.

Rund 70 Feuerwehrkräfte wurden durch die Integrierte Leitstelle mit dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. 19 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, vier Bewohner hatten Rauchgase eingeatmet, zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus. Eine erste polizeiliche Schätzung der Schadenshöhe geht von 70.000 Euro aus.

Die Einsatzleitung hatte Erwin Hirschpoltner, erster Kommandant der Feuerwehr Tittmoning. „Bei unserem Eintreffen drang starker Rauch aus dem zweiten Obergeschoss und wir konnten Flammen erkennen, dadurch sind wir sofort zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mit mehreren Atemschutztrupps ins Gebäude vorgegangen“. Trotz des vorgefundenen Brandausmaßes konnte eine Brandausdehnung auf weitere Gebäudeteile auf Grund des schnellen und professionellen Einsatzes der Feuerwehrkräfte verhindert werden.

Fotos vom Wohnungsbrand in Tittmoning am 20. Dezember

Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Freiwillige Feuerwehr Tittmoning
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Freiwillige Feuerwehr Tittmoning
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Freiwillige Feuerwehr Tittmoning
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Freiwillige Feuerwehr Tittmoning
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Freiwillige Feuerwehr Tittmoning
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz.
Rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Wohnungsbrand in Tittmoning im Einsatz. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Freiwillige Feuerwehr Tittmoning

„Drei Atemschutztrupps haben das gesamte Mehrfamilienhaus abgesucht, damit wir sicherstellen konnten, dass alle Menschen ihre Wohnungen verlassen haben. Zwei weitere Trupps sind zur Brandbekämpfung vorgegangen“, so Erwin Hirschpoltner im Gespräch mit chiemgau24.de. Es stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass alle Bewohner das Gebäude selbstständig verlassen konnten, dennoch mussten 19 Erwachsene und Kinder von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut werden. Vier der Bewohner sind in unmittelbaren Kontakt mit Rauchgasen gekommen. Zwei von ihnen konnten vor Ort behandelt werden, zwei weitere wurden durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, ist auf Grund des Feuers sowie der Rauchschäden unbewohnbar und auch angrenzende Wohnungen sind in Mitleidenschaft gezogen worden, was eine Nutzung als Wohnraum derzeit nicht möglich macht. Weitere Parteien konnten nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehren sowie einer Überprüfung auf verbliebene Schadstoffkonzentrationen in ihre Wohnräume zurückkehren.

Für die nicht mehr bewohnbaren Wohnungen wurden Ersatzunterkünfte organisiert. Die die meisten der Betroffenen konnten im Familien- und Bekanntenkreis unterkommen. Ein Paar wurde durch die Stadt Tittmoning in einer örtlichen Pension untergebracht. Während der Löscharbeiten kamen die betroffenen Hausbewohner im Feuerwehrgerätehaus Tittmoning unter. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst haben sich dort um die Menschen gekümmert, bis sie zurück konnten.

Eine besondere Herausforderung war es, für die 19 betroffenen Hausbewohner schnell eine warme Unterbringung zu finden und diese zu betreuen. „Die installierten Rauchmelder haben vermutlich wieder einmal Menschenleben gerettet, dadurch wurden die schlafenden Hausbewohner geweckt und konnten ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen“, resümiert Erwin Hirschpoltner am Ende des etwa fünfstündigen Einsatzes und freut sich, „dass unsere Einsatzkräfte drei tierische Bewohner, nämlich eine Katze sowie zwei Schildkröten retten konnten“.

Neben der zuständigen Feuerwehr Tittmoning waren die Feuerwehren aus Kirchheim und Kay mit insgesamt 70 Einsatzkräften, sowie Kreisbrandrat Christof Grundner, Kreisbrandinspektor Günter Wambach und Kreisbrandmeister Hans Heinrich von der Kreisbrandinspektion Traunstein im Einsatz.

Seitens des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie eine Schnelleinsatzgruppe alarmiert worden. „Für uns ist der Einsatz bestens gelaufen. Insbesondere unsere Ehrenamtlichen haben bei der vorübergehenden Betreuung im Feuerwehrhaus Tittmoning helfen können und sämtliche Maßnahmen mit der Feuerwehr sind Hand in Hand gelaufen“, zieht Helmut Frank als Einsatzleiter Rettungsdienst ein positives Fazit.

Der Erste Bürgermeister der Stadt Tittmoning, Andreas Bratzdrum, wurde ebenfalls verständigt und machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatzgeschehen. Darüber hinaus unterstützte er die Betreuung der betroffenen Familien im Feuerwehrhaus Tittmoning und half bei der Organisation der Ersatzunterkünfte. Die Polizei in Laufen hat in Zusammenarbeit mit der der Kriminalpolizei aus Traunstein die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein/hob

Erstmeldung, 8.47 Uhr

Die Mitteilung im Wortlaut:

Tittmoning – Über den Notruf der Integrierten Leitstelle wurde am Montagmorgen (20. Dezember), gegen 0.20 Uhr, der Brand in einem Kinderzimmer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Kardinal-Faulhaber-Straße in Tittmoning mitgeteilt.

Die örtlichen Feuerwehren konnten das Feuer relativ rasch unter Kontrolle bringen. Die zwei Bewohnerinnen erlitten eine leichte Rauchgasintoxikation und mussten medizinisch durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst versorgt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 70.000 Euro geschätzt.

Das Fachkommissariat 1 der Kripo Traunstein hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Kommentare