Nächtliche Ruhestörung in Traunreut

Intensivtäter beleidigt Polizei und springt auf der Flucht aus Fenster

Traunreut - Am frühen Morgen des 22. August machte ein alkoholisierter Mann ordentlich Lärm indem er Musik laut aufdrehte und absichtlich Türen zuschlug. Als die Polizei eintraf beleidigte er die Beamten und sprang dann aus seinem Wohnungsfenster um zu fliehen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

In den frühen Morgenstunden des 22. August wurde die Polizei Traunreut von Anwohnern in der Siebenbürgener Straße zu einer Ruhestörung gerufen, weil ein 20-jähriger Mitbewohner schon seit Tagen in der Nachtzeit durch laute Musik und absichtliches Türenschlagen die Nachtruhe stört.

Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten dann auch fest, dass die Musik aus der Wohnung tatsächlich übertrieben laut war. Der 20-Jährige öffnete auf Läuten zunächst auch die Wohnungstür. Als er die uniformierten Beamten vor seiner Tür erkannte, schlug er die Tür sofort wieder zu und begann die Beamten lautstark durch die geschlossene Tür zu beleidigen.

Der Polizeibeamte und seine weibliche Kollegin wurden dabei jeweils gezielt mit massiven Beleidigungen bedacht, immer wieder auch äußerst obszön in Anspielung auf das jeweilige Geschlecht. Bei dem Mann handelte es sich um einen bereits polizeibekannten und sehr gewaltbereiten Intensivtäter.

Nachdem der Mann die Musik erneut laut aufdrehte und anfing, mit den Wohnungstüren zu schlagen, wurde eine weitere Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Trostberg zum Einsatzort beordert. Als die Unterstützung vor Ort eintraf, sprang der junge Mann aus der Wohnung im ersten Stockwerk und wollte flüchten.

Der offensichtlichalkoholisierte junge Mann wurde nach kurzer Flucht angehalten und in Polizeigewahrsam genommen. Den Rest der Nacht verbrachte er in der Arrestzelle der Polizei.

Gegen den Intensivtäter, der zudem unter offener Bewährung steht, wird nun erneut Anzeige wegen Beleidigung und Ruhestörung erstattet. Da er außerdem gegen seine Bewährungsauflagen und ein bestehendes Alkoholverbot verstoßen hat, ist ein Widerruf der Bewährung durch das Amtsgericht Traunstein ebenfalls nicht auszuschließen.

Pressemitteilung der Polizeistation Traunreut

Rubriklistenbild: © picture alliance, dpa (Symbolbild)

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