Schlägerei am Sonntag bei Traunpassage

Traunreuter bedroht 18-Jährigen mit Messer: Zeuge meldet sich

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Traunreut - Ein Traunreuter bedrohte am Sonntag einen 18-Jährigen mit einem Messer: Das berichteten wir am Montag. Ein Zeuge meldete sich daraufhin bei chiemgau24.de und schildert die Tat etwas anders:

Bereits am Montag berichteten wir von einer Schlägerei auf dem Parkplatz der Traunpassage. Wie die Polizei bekannt gegeben hatte, habe ein 18-jähriger Traunreuter am Sonntagnachmittag einen ebenfalls 18-jährigen Tittmoninger mit einem Rasiermesser bedroht. 

Ein Zeuge der Tat meldete sich daraufhin über Facebook bei chiemgau24.de und schilderte die Tat ein wenig anders:

Es seien mehr als nur zwei Personen beteiligt gewesen. Drei Flüchtlinge seien "grundlos auf eine Gruppe Jugendlicher losgegangen", schrieb der Leser in seiner Nachricht. Zudem sei das Rasiermesser durch die Polizei beschlagnahmt und eine Person verhaftet worden.

Das sagt die Polizei zu den Äußerungen des Zeugen:

Chiemgau24.de fragte deshalb noch einmal explizit bei der Polizeistation Traunreut nach. "Tatsächlich", so Dienststellenleiter Johann Bohnert, "ist ein Riesenhaufen Leute an dem Tumult beteiligt gewesen." Der Haupttäter, ein 18-jähriger "staatenloser Flüchtling", wohnhaft in Traunreut, sei mit dem Messer auf einen weiteren Traunreuter losgegangen. Der 18-jährige Tittmoninger sei lediglich als Zeuge vernommen worden. 

"Das Messer wurde beschlagnahmt", so Bohnert weiter, verhaftet wurde niemand, "da keiner verletzt wurde". Was der Grund für die Auseinandersetzung war, sei der Polizei bisher nicht bekannt. "Die Beteiligten werden in den kommenden Tagen vernommen, dann wissen wir mehr."

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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