Schlechtes Versteck unter dem Kinderbett

Traunreut - Nicht nur ein JVA-Häftling, der von einem Freigang nicht zurückkehrte, sondern auch sein Cousin verloren ein Versteckspiel mit der Polizei.

Für einen 23-jährigen Mann, der am 28. Juli von einem Freigang nicht mehr in die JVA Landshut zurückgekehrt war, endete am Sonntag die Flucht in der Wohnung seines Cousins in Traunreut.

Ermittlungen hatten die Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein auf den mit Haftbefehl Gesuchten zu einer Wohnung in Traunreut geführt. Der Wohnungsinhaber gestattete den Beamten sogar die Durchsuchung sämtlicher Zimmer, rechnete aber anscheinend nicht damit, dass dabei auch unter den Betten nachgeschaut wird.

Der Flüchtige hatte sich in einem der Kinderzimmer unter dem Bett versteckt, ließ sich aber schließlich widerstandslos festnehmen. Nachdem dem Wohnungsinhaber durch die Polizeibeamten vorher mehrmals erklärt wurde, dass er sich strafbar machen würde, wenn er seinen Cousin versteckt oder seine Anwesenheit leugnet, erwartet ihn nun eine Strafanzeige wegen versuchter Strafvereitelung.

Pressemeldung der OED Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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